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Trotz Ukraine-Krieg wollen Schausteller mit der Herforder Osterkirmes lang ersehnten Schritt Richtung Normalität gehen

Ein bisschen Spaß muss sein

Herford

Kann man sich ruhigen Gewissens auf dem Rummel vergnügen, während in der Ukraine der Krieg tobt? „Ja“, findet Willi Parpalioni, Chef des Mitteldeutschen Schaustellervereins. Schon im Zweiten Weltkrieg habe seine Zunft den Menschen etwas Abwechslung bieten können.

Von Moritz Winde

Das Riesenrad auf dem Janup darf nicht fehlen: Aus 55 Metern genießt man einen Rundum-Blick über Herfords Innenstadt. Foto: Moritz Winde

„Wenn die Flieger kamen, wurde ganz schnell das Licht gelöscht. Als die Angriffe vorüber waren, ging es weiter“, sagt Parpalioni, Nachfahre einer alt eingesessenen Schaustellerfamilie. Natürlich sei man in Gedanken bei den Menschen in der Ukraine. Das bedeute im Umkehrschluss aber nicht, das bunte Treiben im 2000 Kilometer entfernten Herford abzublasen. „Es ist wieder Zeit für etwas Spaß.“

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