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Gemeindefest sorgt für großen Besucherandrang – Beim Tauziehen Pokal verteidigt

Elverdissen zieht an einem Strang

Herford (HK). Eigentlich ist es »nur« ein Gemeindefest. Doch für die Elverdisser Bürger wurde die Veranstaltung wieder zu einem großen Stadtteilfest. Viele Bürger – auch aus der Umgebung – kamen, um gemeinsam zu feiern und an vielen Aktionen teilzunehmen.

Maike Störmer

Wolfgang Rußkamp ehrte Alwin Finzel und Andreas Husemann (von links). Foto:

Das dreitägige Fest startete am Freitagabend mit einem Gottesdienst und Open-Air-Kino. Trotz eher kühler Temperaturen, fanden sich 60 Besucher ein, um gemeinsam den Film zu genießen. Der Samstag begann traditionell mit der Fahrradtour rund um Elverdissen und Herford. Die ersten Radler trafen bereits nach einer Dreiviertelstunde wieder an der Kirche ein, um sich dann bei Kaffee und Kuchen zu stärken. Die vielen Kinder hatten ihren Spaß an der Spielstraße oder auf der Hüpfburg.

Einer der Höhepunkte des Elverdisser Gemeindefestes ist das Tauziehen. Sieben Teams traten an, um das Wettziehen unter sich zu entscheiden – über den Pokal freuen konnte sich letztlich der TV Elverdissen I. Aber auch die Männer der anderen Mannschaften – unter anderem der Löschgruppe, der Presbyter, des Posaunenchors oder der Evangelischen Jugend – zeigten, welche Kraft in ihnen steckt. Das Finale zwischen der Feuerwehr entschied aber am Ende der TVE I für sich – die Mannschaft holte sich wie schon im Vorjahr erneut den Pokal. Für das nächste Jahr wird über eine Frauenquote bei den Teams nachgedacht. »Es sind eindeutig zu wenige Frauen«, sagten Martina Rumpoldt und Stefanie Welling, die für das Tauziehen verantwortlich waren.

Der Samstagabend fand dann mit einer kabarettistischen Darbietung seinen Ausklang. Musikalisch gestaltet wurde der Abend von dem Posaunenchor und dem Kirchenchor. Für die zwölfjährige Feline Moritz war es eine besondere Premiere: Sie spielte zum ersten Mal beim Auftritt des Posaunenchores mit.

Am Sonntag wurde beim Frühschoppen zunächst die Bühne von Wolfgang Rußkamp übernommen. Er ehrte Alwin Finzel und Andreas Husemann für die 20 Jahre lange Betreuung und Pflege des Spielmobils. »Ohne die beiden würde das Spielmobil nicht mehr so gut aussehen wie es jetzt aussieht«, sagte Rußkamp. Mit dem Spielmobil habe besonders Alwin Finzel vielen Kindern und Jugendlichen eine Freude gemacht.

Danach war der große Moment von Erna und Zichlinde gekommen. Das »Ssaapstrippen Duo« unterhielt mit dem neusten Klatsch und Tratsch die versammelten Gäste. So wurde herzlich gelacht über das theologische Regierungsviertel und über die sieben Varianten, die bezüglich der neuen Beleuchtung in der Kirche durch das Dorf wandern.

Als Erna und Zichlinde sich fragten, ob sie ein Lückenfüller bis zur Erbsensuppe seien, wurde dies durch den großen Applaus widerlegt. Auch dass es nur noch Stehplätze gab, spricht für die Beliebtheit der Elverdisser Ssaapstrippen. Danach klang das gemeinsame Fest gemütlich bei Erbsensuppe und leckeren Bratwürstchen aus.

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