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TV-Koch Timo Hinkelmann glücklich über Geburt seiner Tochter Leni

Endlich Papa!

Herford (WB). Herfords TV-Koch Timo Hinkelmann ist zum ersten Mal Vater geworden. Seine Ehefrau Alexandra brachte eine gesunde Tochter zur Welt. Sie heißt Leni – und war eines der ersten Lebenslichter am Weihnachtsbaum auf dem Alten Markt.

Moritz Winde

»Da ist mein Mädchen!« Timo Hinkelmann (34) flirtet mit seiner Tochter Leni, seine Ehefrau Alexandra (34) blickt ihm über die Schulter. Die beiden wollen nicht, dass ihr Baby mit dem Gesicht zu sehen ist. Leni kam am 22. November zur Welt, für sie leuchtet ein Lebenslicht an der Riesentanne. Foto: Moritz Winde

Am Dienstag vergangener Woche entschied sich die kleine Leni dazu, Mamas Bauch zu verlassen. Um 2.38 Uhr wurde sie im Klinikum geboren. Sie hatte es ziemlich eilig: Nach gut zwei Stunden wurde ihre Nabelschnur durchtrennt. Timo Hinkelmann war im Kreißsaal dabei. Er sagt: »Als ich Leni zum ersten Mal sah, bin ich fast ohnmächtig geworden. Es mag abgedroschen klingen: Aber es ist mit Abstand das schönste und stärkste Gefühl, das ich kenne. Ich könnte die ganze Zeit vor Glück heulen. Nie hätte ich geglaubt, so emotional zu sein.«

Leni wog bei ihrer Geburt stolze 3220 Gramm und war 52 Zentimeter groß. Auffallend sind die vielen dunklen Haare. Von wem das Mädchen die wohl hat? »Sicher von mir. Auch wenn es schwer vorstellbar ist: Ich hatte früher eine richtige Lockenmähne«, sagt der 34-Jährige.

Inzwischen ist davon aber nichts mehr übrig. Der Chef der Quartier-Lounge am Gänsemarkt und des Restaurants im Golf- und Landclub Bad Salzuflen ist bekennender Glatzenträger. Einem Millionen-Publikum wurde der extrovertierte Gastronom als Teilnehmer der Sat1-Castingshow »The Taste« bekannt. 2014 schaffte er es dort auf den dritten Platz. Und auch heute noch ist der kochende Hard-Rock-Fan regelmäßig im Fernsehen zu erleben.

Seit Freitag sind die drei »Hinkelmänner« wieder zu Hause. Dort genießen sie das Familienleben. Timo Hinkelmann gesteht, dass er zunächst ein bisschen Bammel vor der neuen Situation gehabt habe. »Wir bekommen aber mehr Schlaf als gedacht. Und wenn sich Leni dann doch mal meldet, ist es großartig, in ihre winzigen Augen zu blicken.« Auch Nelson habe sich prächtig mit der neuen Konstellation im Hause Hinkelmann arrangiert. Die Bulldogge wache stets an der Wiege der Kleinen.

Natürlich darf ein Tattoo seiner Tochter – Timo Hinkelmann ist ein wandelndes Kunstwerk – nicht fehlen. Er verrät: » Lenis Gesicht sowie ihr Geburtsdatum werde ich mir auf die Brust in die Nähe meines Herzens stechen lassen. So trage ich sie immer bei mir.« Er habe diese Stelle extra freigelassen.

Ganz wunderbar findet Timo Hinkelmann die Lebenslichter-Aktion. Als seine Tochter zur Welt kam, habe er im Klinikum selbst den Knopf gedrückt und damit einen weiteren Stern an Björn Laffontiens Riesentanne auf dem Alten Markt rot erstrahlen lassen. Bis gestern Abend leuchteten 22 blaue (Jungen) und 30 rote (Mädchen) Lebenslichter.

In den nächsten Wochen will Timo Hinkelmann die Zeit zu dritt auskosten. Ein weiteres Kind schließt er nicht aus. »Wir lassen uns überraschen, was alles kommt. Jetzt genieße ich erst einmal den Moment.«

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