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Ausstellung im Deutschen Historischen Museum – Marta-Chef Roland Nachtigäller war 31 Jahre alt, als er im Documenta-Team anfing

Erinnerung an die Documenta mit Jan Hoet

Herford

Der scheidende Marta-Direktor Roland Nachtigäller gehörte zum Team der Documenta IX. Geleitet wurde diese bekanntlich von Jan Hoet, der erheblich zur Popularisierung der weltweiten Kunstausstellung beitrug. Auch in einer aktuellen Präsentation im Deutschen Historischen Museum spielt die Documenta das Jahres 1992 eine Rolle.

Von Hartmut Horstmann

Marathon-Gespräch in Weimar mit den künstlerischen Leitern Manfred Schneckenburger, Rudi Fuchs, Harald Szeemann und Jan Hoet (von links): 24 Stunden dauerte die legendäre Veranstaltung zur Vorbereitung der Documenta, bei der die Teilnehmer unter anderem über 400 Arbeiten diskutierten. Foto: VG Bild-Kunst, Bonn/Benjamin Katz

Dies ist ein Grund, sich mit Nachtigäller über die Berliner Ausstellung und die Hoet-Documenta zu unterhalten. Kennengelernt hatten sich der erste und der zweite Marta-Direktor im Jahr 1991. Nach seinem Studium hatte Roland Nachtigäller eine Anstellung im Kasseler Fridericianum bekommen – bis er dort Jan Hoet begegnete. Auf dem Flur kamen die beiden ins Gespräch und irgendwann fragte ihn der Documenta-Chef, ob er nicht in seinem Team mitarbeiten wolle. Nachtigäller war verblüfft und sagte zu.

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