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Anhaltende Trockenheit und Hitze sorgen für Einsatz an der Ahmser Straße

Feuerwehr Herford löscht erst Feldbrand, dann Waldbrand

Herford

Zu einem größeren Flächenbrand ist die Feuerwehr Herford am frühen Mittwochabend ausgerückt. Ein Feld an der Ahmser Straße stand bei Eintreffen der Einsatzkräfte teilweise in Flammen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich den Feuerwehrleuten dieses Bild des brennenden Gerstenfeldes. Foto: Feuerwehr

Vier Hektar eines Gerstenfeldes standen nach Angaben der Feuerwehr beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Ahmser Straße in Herford in Brand. Schon aus der Ferne sei die starke Rauchentwicklung zu sehen gewesen, sodass die Löschgruppe Elverdissen, die als erstes ausgerückt war, umgehend den Löschzug Mitte alarmierte.

Dieser war eigentlich zu einem Paralleleinsatz alarmiert worden, wurde dann aber zur Ahmser Straße umgeleitet. Darüber hinaus wurden auch Einsatzkräfte der Stadt Bad Salzuflen hinzugerufen, da sich das Feld in der Nähe von Herfords Nachbarstadt  befand und die genaue Örtlichkeit zunächst nicht feststand. 

Der Pächter der Fläche sorgte mit einem Grubber dafür, dass das übrige Feld unversehrt blieb. Foto: C. Büker

Am frühen Mittwochabend kam zu Hitze und Trockenheit auch noch Wind hinzu, der die Ausdehnung des Brandes begünstigte. So wurden die Flammen in Richtung eines angrenzenden Waldstücks getrieben. Vier Tanklöschfahrzeuge, die jeweils einen Wassertank mit einem Fassungsvermögen von mindestens 4000 Litern haben, kamen zum Einsatz, um das Feuer unter Kontrolle zu bringen. "Das Feuer konnte kurz vor dem Waldstück gestoppt werden", teilt die Feuerwehr mit.  

Anschließend war auch der Pächter der Ackerfläche gefragt: Er rückte mit Traktor und Grubber an und verhinderte, dass weitere Flächen in Mitleidenschaft gezogen wurden.  Insgesamt waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort, um den Brand unter Kontrolle zu bringen: Die Feuerwehrleute kamen von der Löschgruppe Elverdissen, dem Löschzug Mitte, der hauptamtlichen Wachen Herford und Bad Salzuflen, der Löschgruppe Lockhausen sowie aus Vlotho. 

Die Feuerwehr konnte den Feldbrand unter Kontrolle bringen, ohne dass das Feuer auf den angrenzenden Wald übergriff. Dorthin musste sie kurze Zeit später aber trotzdem ausrücken. Foto: C. Büker

Doch mit dem Einsatz auf dem Gerstenfeld war die Arbeit für die Feuerwehrleute an dieser Stelle noch nicht geschafft. Wenige Stunden später, so berichtet die Feuerwehr, wurde eine Rauchentwicklung im angrenzenden Waldstück gemeldet. Der Pächter der Ackerfläche hatte diese bei der Ernte der Restfläche bemerkt. Hier rückte die Löschgruppe aus Ahmsen aus, gefolgt von der Feuerwehr Herford. Rund 10 Quadratmeter Waldfläche  in Brand. 

"Die Ursache dafür fanden die Einsatzkräfte in einer Eiche. In circa sechs Metern Höhe glühte ein Ast, von dem die Funken den Waldboden entzündet haben", schildert die Feuerwehr. Um weitere Brände an dieser Stelle zu verhindern, wässerten die Löschgruppe Elverdissen und die hauptamtliche Wache den Waldbereich. Gegen 22.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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