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Grabsteine können Geschichten vom Leben erzählen  

Wie sich Herforder ihre letzte Ruhestätte vorstellen

Herford 

Der November ist der Monat der Friedhofsbesuche. Beim Gang zu den Gräbern der Angehörigen denkt manch einer vielleicht auch an die eigene letzte Ruhestätte. Dass Grabsteine dabei nicht nur den Namen des Toten nennen, sondern auch Rätsel aufgeben können, zeigt sich am Beispiel des früheren Marta-Leiters Jan Hoet. „Unter der Erde“ ist auf seinem Grab zu lesen - daraus entstand die Idee, einige Herforder zu fragen, wie sie es mit dem letzten Ort halten.

Von Hartmut Horstmann

Bei dem Grabstein für  Jan Hoet handelt es sich um das Duplikat eines Kunstwerks. Es stammt von dem belgischen Künstler Kris Martin und trägt den Titel: „Unter der Erde scheint die Sonne.“  Foto: Hartmut Horstmsann

Kathleen Rahn, die heutige Marta-Leiterin, räumt ein, sie habe noch keinen genauen Plan hinsichtlich einer möglichen Grabstätte. Allerdings sagt sie auch: „Mit Blick auf die Nachfahren ist es wichtig, festzulegen, was nach dem Tod geschehen soll.“  Zumindest deutet sie an, wohin die Reise gehen könnte: „Die schönste Beerdigung, die ich bisher erlebt habe, war eine Seebestattung. Ich mag das Element Wasser sehr gerne." 

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