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Von Pfingstrose bis Schmiedekunst: Herforder öffnen ihre Gärten

Hereinspaziert!

Herford (WB). Der wohl kleinste und einer der größten Gärten bei den »Offenen Gartentoren« liegen direkt nebeneinander. Anne und Jan Höft sowie Gisela und Eckhard Godejohann sind Nachbarn an der Eimterstraße und haben am Sonntag ihre Gärten präsentiert.

Thomas Meyer

Anne und Jan Höft sitzen in einem von mehreren Unterständen in ihrem 2400 Quadratmeter großen Garten. Foto: Thomas Meyer

250 Quadratmeter groß ist der Garten der Godejohanns, bei den Höfts ist es fast die zehnfache Fläche. »Wenn ich einen so großen Garten hätte...« bekam Jan Höft von vielen Besuchern zu hören. Aber auf die Größe kommt es gar nicht an. »Wichtig sind Sichtachsen und Sichtfenster. Wir haben zum Beispiel die Hecke zur Familie Godejohann auf einen Meter heruntergeschnitten – so profitieren beide Gärten voneinander«, sagte der 73-Jährige.

Spaliere aus Weidenpfählen

»Stauden unter alten Obstbäumen« ist das Thema des Gartens, also etwa Rosen, Pfingstrosen, Akeleien und Hosta unter Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäumen. Dazu gibt es viele kleine Wege, um die Pflanzen von allen Seiten bestaunen zu können, einen Teich, Gartenhäuser und Unterstände. Auch bemerkenswert: Höft bastelt aus Weidepfählen und heruntergefallenen Ästen Spaliere und Bänke, richtet die gemütlichen Unterstände mit allerhand Sammelgut ein.

Nebenan gibt es auch einen Gartenteich – »an dem haben wir seit 30 Jahren nichts machen müssen«, verriet Eckhard Godejohann. Schmiedekunst von »Fissimo« aus Elverdissen griff das maritime Thema auf, das Gisela und Eckhard Godejohann ihrem Sohn, der in Bremerhaven Schifffahrtskaufmann ist, gewidmet haben. So steht auch ein Poller aus List auf Sylt im Garten neben einem alten Birnbaum, einer Rispenhortensie, einem Apfelbaum und der Kräuterspirale. Beide Gärten sind am Sonntag bei herrlichem Wetter reichlich besucht worden.

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