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Die Nominierten für die Sportlerehrung am 21. Februar stehen fest

Herford bittet die Besten auf die Bühne

Herford (HK). Herford bittet seine besten Sportler auf die Bühne. Wer sich am Ende Sportlerin, Sportler und Mannschaft des Jahres nennen darf, steht noch nicht fest.

Um sie dreht es sich: Jasmin Brammert (von links), Nikita Krieger, Magomed Ataev, Yannick Gruner und Liza-Michelle Snow wurden von Jürgen Berger (Vorsitzender Stadtsportverband Herford, 2. von links) und Julian Schütz als Kandidaten für die Wahl zum Sportler und zur Sportlerin des Jahres vorgestellt. Foto:

Fünf Wochen vor der Sportlerehrung mit der Feierstunde für die U18-Athleten am Freitag, 21. Februar, und der großen „Herforder Sportnacht“ am Samstag, 22. Februar, beides auf dem Bildungscampus, hat der Stadtsportverband nun die Kandidaten vorgestellt. „Bessere Aushängeschilder und Repräsentanten für die Stadt kann man sich nicht wünschen“, betonten Vorsitzender Jürgen Berger und Geschäftsführer Julian Schütz vom Stadtsportverband.

Nominiert bei den Frauen

Jasmin Brammert: Über die Tri- und Duathletin vom RC Endspurt und ihrer Erfolgsgeschichte noch viel zu erzählen, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Doch setzte „Herfords Ironwoman“ ihrer Medaillensammlung 2019 die Krone auf, als sie im September in Zofingen in der Schweiz zum WM-Gold in der Duathlon-Langdistanz lief und radelte. Nach acht Stunden, 22 Minuten und 58 Sekunden war sie als erste Frau der Altersklasse 35 im Ziel.

Nikita Krieger: Gerade erst 18 Jahre jung geworden bringt die Judoka vom PSV Herford schon jede Menge Erfahrung auf die Judo-Matte. Nikita begann vor sieben Jahren mit dem Kampfsport und steht seitdem beinahe täglich in der Halle. Ihrem Sport hat das Federgewicht (sie startet in der Klasse bis 48 Kilo) schon etliche Erfolge wie 2019 den Westdeutschen Meistertitel und Platz sieben bei der DM sowie tolle Erfahrungen wie die Reise zu einem Lehrgang nach Japan zu verdanken. Darüber hinaus gibt es für sie aber noch ein bisschen mehr. „Der Sport gibt mir viel Selbstvertrauen, aber auch viel Respekt“, sagt Krieger.

Liza-Michelle Snow: Viele wollen nach Hollywood, Liza Snow war schon da. Bei den in Los Angeles ausgetragenen „World Championships of Performing Arts“ tanzte sich die 23-jährige Line-Dancerin in der Kategorie „Open Dance“ zum Titel und rundete ihren erfolgreichen Auftritt in der „Traumfabrik“ mit Platz zwei im Team und Rang drei in der Kategorie „Folklore“ ab. Dabei hat sich die zierliche Herforderin mit der großen Ausstrahlung erst seit 2017 dem Line-Dance verschrieben.

Nominiert bei den Männern

Magomed Ataev: Der 28-Jährige vom Boxsportverein Herford ist ein Kämpfer – im Ring wie im Leben. 2002 kam er mit seinen Eltern als Bürgerkriegsflüchtling aus Dagestan nach Deutschland, dort nahm ihn Trainer Georg „Jollo“ Kroner unter seine Fittiche. Und der Boxer bedankte sich mit Leistung. 2019 wurde das „Leichtgewicht“ NRW-Meister in der Klasse bis 60 Kilogramm, bei der DM in Berlin kämpfte er sich bis ins Finale und wurde Zweiter.

Yannick Gruner: Nach Training und Wettkampf starren Körper und Kleidung des Cyclo-Cross-Athleten vom RC Endspurt Herford nur so vor Schmutz und Schlamm. Doch der Einsatz lohnt sich für den 25-Jährigen: 2019 belegte der für das Stevens Racing Team fahrende Radsportler Platz vier bei den Deutschen Crossmeisterschaften, eine Energieleistung, die Gruner erst vor ein paar Tagen bei der DM 2020 in Albstadt als Vierter wiederholte.

Florian Weeke: Florian Weeke, 400-Meter-Spezialist von der Turngemeinde Herford, hat der Stadionrunde schon etliche Erfolge beschert. Der 24-Jährige kann eine Bestzeit von 47,03 Sekunden (aufgestellt 2017) vorweisen und läuft regelmäßig in der erweiterten deutschen Spitze mit. Auch 2019 drehte Weeke erfolgreich seine Runde, als Nordrhein-Meister in der Halle, als Vize-NRW-Meister und bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin. Der Student startet für die Deutsche Sporthochschule Köln.

Nominierte Mannschaften

Die 1. Mannschaft des Herforder Eishockey Vereins: Dem ersten Streich von 2018 folgte 2019 der zweite – Kufencracks wiederholten den Titelgewinn in der Regionalliga West aus dem Vorjahr. Sehr zur Freude ihrer Fans, die besonders die Heimspiele “Im Kleinen Felde” zu Eishockey-Festtagen machten. Auch 2020 befinden sich die Jungs von Trainer Jeff Job auf dem Weg in die PlayOffs.

Die Sportkegler der Turngemeinde Herford: Die Herren-A-Mannschaft der TGH verteidigte bei den Deutschen Meisterschaften 2019 der Sportkegler in Niedersachsen ihren Vorjahrestitel. Mit 248 Holz Vorsprung vor Vizemeister Trier zeigte die gesamte Mannschaft ihre Überlegenheit. Dieses Kunststück gelang Uwe Hippert, Horst Stumpe, Thomas Klein, Detlef Karlstedt und Stefan Michel.

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