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Anwohner protestieren gegen geplante Versiegelung von Ackerfläche an der Laarer Straße

Herford: Naherholung statt Gewerbegebiet

Herford

200 Unterschriften haben Ulrich Stuke und Ulrike Kleineberg-Schrader in den vergangenen zwei Wochen zusammengetragen. Die Unterzeichner sprechen sich dagegen aus, dass aus einer Ackerfläche im Bereich Laarer Straße/Tilkerbrink ein Gewerbegebiet wird.

Von Ralf Meistes

Die Feldwege und der Waldabschnitt seien bei Spaziergängern beliebt, sagen Ulrich Stuke und Ulrike Kleineberg-Schrader. Gewerbebauten würden die Idylle zerstören. Foto:

Am Montagabend trafen Anlieger mit Mitgliedern des Bau- und Umweltausschusses in Diebrock aufeinander. „Einerseits ruft die Stadt Herford den Klimanotstand aus. Andererseits soll hier erneut eine Fläche versiegelt werden. Das passt nicht zusammen“, sagt Ulrich Stuke, der am Krähenbrink wohnt. Viele Anwohner würden den Bereich und die Wege als Naherholungsgebiet nutzen, gingen hier mit dem Hund spazieren, ergänzt Ulrike Kleineberg-Schrader. „Der Acker hält noch die Distanz zur nächsten Wohnbebauung. Wenn der Bereich hier zugepflastert wird, geht auch der dörfliche Charakter verloren“, sagt Kleineberg-Schrader.

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