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City-Kirmes vom 6. bis 9. Oktober – Nervenkitzel im Action-Karussell »Heroes«

Herforder können zu Helden werden

Herford (WB). Die Gondeln legen sich mit 22 Umdrehungen pro Minute in die Kurve. Dabei wird man mit bis zu 4g – also dem vierfachen des eigenen Körpergewichts – in den Sitz gedrückt. Im »Heroes« können die Herforder zu Helden werden. Am 6. Oktober startet die City-Kirmes.

Moritz Winde

Frank Hölscher (Pro Herford/von links), Jörn-Uwe Wolff (Sparkasse Herford), Peter Lohmeyer (Herforder Brauerei), Michael Schäfer (Pro Herford), Friedel Ahlmeyer (ISG Radewig) und Jana Reimann (Pro Herford) freuen sich auf die Kirmes-Fans. Foto: Moritz Winde

Die rasante Reise im »Heroes – Out of Control« ist »nix für schwache Nerven und nervöse Mägen«, stellt Marvin Fick klar. Der 24-jährige Schausteller aus Nienburg an der Weser kommt mit seinem »in Deutschland einzigartigen Fahrgeschäft« erstmals in die Hansestadt. Direkt vor dem Bürgermeisterbalkon am Rathaus werden Mutige für dreieinhalb Euro fünf Minuten lang durch die Lüfte geschleudert.

Das Highspeed-Karussell ist die Attraktion bei der 45. Rummel-Auflage. Das bunte Treiben mit 70 Karussells und Ständen – insgesamt gab es 200 Bewerbungen – ist damit Herfords älteste Veranstaltung. Zum Vergleich: Das Hoeker-Fest wird seit 44 Jahren gefeiert. Pro-Herford-Chef Frank Hölscher betont, dass der Jahrmarkt nicht wegzudenken sei – trotz mancher Kritik. »Es gibt natürlich Leute, die die Frage stellen, ob wir in Herford zwei Kirmesveranstaltungen brauchen. Ich sage ganz klar Ja. Die City-Kirmes im historischen Gebäude-Ensemble ist eine Familienkirmes, die da spielt, wo das Leben pulsiert. Die Kombination aus verkaufsoffenem Sonntag und Radewiger Herbstmarkt ist ein gutes Gesamtpaket.«

32.000 Euro gibt die Stadtmarketing-Gesellschaft für das Spektakel zwischen Rathausplatz und Alter Markt aus. Allein durch die Standgebühren – sie liegen zwischen 150 und 1500 Euro – sei die Veranstaltung nicht zu refinanzieren, sagt Frank Hölscher. Umso wichtiger seien Sponsoren, zu denen die Sparkasse Herford und die Herforder Brauerei gehören.

Wegen des Feiertags, am Dienstag ist Tag der Deutschen Einheit, geht es auf der City-Kirmes diesmal einen Tag kürzer rund – genau genommen vom 6. bis 9. Oktober. Der offizielle Startschuss ertönt am Freitag um 16 Uhr auf dem Alten Markt. Am Freitag und Samstag ist von 13 bis 23 Uhr, am Sonntag von 13 bis 22 Uhr und am Montag von 13 bis 20 Uhr geöffnet. Die Pro Herford rechnet mit bis zu 50.000 Besuchern.

Für Kinder gibt’s etwas Besonderes – und zwar eine Kirmes-Rallye. Fragebögen liegen am Sonntag in der Tourist-Info aus. Dort können auch Geburtstagsgruppen angemeldet werden, die auf dem Rummel feiern wollen.

Am Aufbautag, Donnerstag, 5. Oktober, bietet die Pro Herford ab 16 Uhr einen Rundgang mit Schausteller-Urgestein Waldo Parpalioni über die City-Kirmes an. Wer noch alte Fotos oder Zeitungsartikel hat, kann sie mitbringen. Parpalioni, seit den 50er Jahren in der Kirmes-Szene, gewährt einen Blick hinter die Kulissen. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Rathaus.

Das ist sonst noch los

»Herford macht länger« heißt es wieder am Donnerstag, 5. Oktober. Bis 21.30 Uhr sind Geschäfte geöffnet, es gibt Streetfood und Live-Musik. Die Kirmesbuden auf dem Linnenbauerplatz und dem Alten Markt sind deshalb bereits geöffnet – einen Tag vor der offiziellen Eröffnung am Freitag.

Der Kirmes-Sonntag, 8. Oktober, ist gleichzeitig verkaufsoffen. Von 13 bis 18 Uhr sind die Geschäfte geöffnet. Flohmärkte gibt es am HudL und auf der Berliner Straße. Der Radewiger Herbstmarkt mit 50 Beschickern startet um 11 Uhr.

Der Montag, 9. Oktober, steht traditionell im Zeichen der Familie. Zum Abschluss gibt es Rabatte an allen Verkaufsständen und Karussells.

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