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 Vollsperrung am Montagmorgen - Landwirt leistet wichtige Hilfe

Herforder Polizei treibt Kuh aus Vlotho von der Autobahn

Herford/Vlotho

Eine Kuh aus Vlotho hat die Herforder Polizei auf Trab gehalten - und dafür gesorgt, dass die A2 am Montagmorgen von 3.30 bis 4.30 Uhr zwischen den Anschlusstellen Vlotho-West und Herford-Ost gesperrt werden musste. 

Von Hartmut Horstmann

Mit Hilfe eines Landwirts, der einen Anhänger dabei hatte, gelang es, die Kuh aus der Gefahrenzone an der Autobahn zu bringen. (Symbolbild) Foto: Sebastian Gollnow/dpa

 Polizeisprecher Uwe Maser weiß, dass sich eine derartige Meldung kurios liest. Aber er sagt: „Eine Kuh auf einer Autobahn - das ist brandgefährlich.“ Zum Glück sei in den Nachtstunden weniger Verkehr.

Autofahrer hatten die Polizei verständigt. Und obwohl es eigentlich in den Aufgabenbereich der Autobahnpolizei gehört, nahmen sich die Herforder Beamten der tierischen Sache an. Die Kuh stand auf der Fahrbahn in Richtung Dortmund.

Landwirt hilft mit Anhänger

Nach einiger Zeit gelang es, das ausgerissene Tier auf einen angrenzenden Acker zu treiben. Wichtige Hilfe leistete anschließend ein  von der Polizei verständigter Landwirt, der in der Nähe der Autobahn-Stelle Ländereien hat. Mit einem Anhänger habe er die Kuh auf seinen Acker gebracht, sagt Uwe Maser. Als es hell wurde, konnten die Beteiligten anhand einer Ohrenmarke erkennen, wem die Kuh gehört. 

Gegen halb neun holte der Landwirt aus Vlotho sein Tier ab. Lobende Worte fand der Polizeisprecher nicht zuletzt für das Engagement des hinzugerufenen Landwirtes, der für den ersten Abtransport der Kuh gesorgt hatte: „Er hat uns wirklich sehr geholfen“.

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