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Schon vor dem Auftragseinbruch in Automobilbranche leidet Herforder Unternehmen unter Liquiditätsproblemen

Insolvenz trifft Heinze mitten in Sanierungsphase

Herford

Die Insolvenz der Heinze-Gruppe ist tragisch, aber nicht überraschend. Schon vor der Halbleiter-Krise in der Automobilbranche und vor Corona hatten die 25 Einzelunternehmen der Gruppe einen Jahresfehlbetrag von 7,7 Millionen Euro (2019) zu verkraften.

Von Stephan Rechlin

Noch im Jahr 2019 wurden zehn Millionen Euro in den Heinze-Stammsitz an der Eupener Straße investiert. Jetzt kämpft das Unternehmen um seine Existenz. Foto: Stephan Rechlin

Mit 81 Millionen Euro waren zu diesem Zeitpunkt 80,8 Prozent der Bilanzsumme kreditfinanziert, die Eigenkapitalquote war auf zwölf Prozent geschmolzen – das sind Anzeichen einer drohenden Überschuldung. Die Heinze-Gruppe setzte zuletzt (2019) mit 1212 Mitarbeitern 88,6 Millionen Euro mit Kunststofftechnik und Oberflächentechnologien um, 23,8 Millionen Euro mit Werkzeugbau.

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