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Musiker und Sänger des Ravensberger Gymnasiums setzen in ihrem Konzert auf Besinnlichkeit

Klangvolle Weihnachtsbotschaft

Herford (WB). Still werden, zurücklehnen und genießen: Das Weihnachtskonzert des Ravensberger Gymnasiums setzte viel auf Besinnlichkeit und zarte Klänge. Mit einer Mischung aus klassischen und modernen Weihnachtsliedern kam es am Donnerstagabend locker und leicht daher. Das Programm überzeugte aber auch mit seiner Klangvielfalt und seinem Facettenreichtum.

Sophie Hoffmeier

Mit einer Mischung aus klassischen und modernen Weihnachtsliedern stimmt der Chor des Ravensberger Gymnasiums in der Münsterkirche auf das Fest ein. Foto: Sophie Hoffmeier

180 Akteure wirkten in diesem Jahr mit und stimmten auf das Fest ein. Das Konzert wurde vom Bläser-Ensemble eröffnet. Die strahlende und aufgeweckte Interpretation der Schüler von »Als die Welt verloren«, klang bis in den letzten Winkel der Münsterkirche hinein.

Schulleiterin Rita Klötzer begrüßte die Gäste und hob den großen Wunsch nach Mitgestaltung ihrer Schüler lobend hervor. Außerdem forderte sie dazu auf, sich beim Konzert still zurückzulehnen und einmal in sich zu gehen in der stressigen Weihnachtszeit: »Die Botschaft soll sein, die eigenen Belange einfach einmal hinten anzustellen, um die Weihnachtsbotschaft ankommen zu lassen.« Passend zu diesem Motto wurde dann mit der Gemeinde das Lied »Macht hoch die Tür« angestimmt.

Die Holzbläser gaben »Rudolph, the red-nosed Reindeer«, sowie »Jingle Bells« zum Besten. Oberstufenschülerin Angelina Hägele überzeugte mit einem Violinensolo. Die RGH-Big-Band unter Leitung von Renate Thalmeier verlieh »Frosty the Snow Man« ein swingendes Gewand und rockte dann noch einmal mit »Rockin’ Merry Christmas« das Kirchenschiff.

Eine besondere Neuerung gab es in diesem Jahr: Während in den Vorjahren immer nur ein oder zwei Klavierspieler auftraten, war die Aufgabe jetzt auf mehrere Akteure (Julia Penner, Anne Gladys, Jakob Stakelbeck, Laura Korecki, Frederik Bulthaup und Daniel Kopp) verteilt. Diese brachten ihre persönliche Vorlieben mit ein und bewiesen ein gutes Händchen bei der Titelauswahl. Moritz Reese sprang als Ehemaliger wegen eines krankheitsbedingten Ausfalls kurzfristig ein. Er hatte erst kurz vorher davon erfahren und meisterte seinen Auftritt trotzdem spielend.

Der Chor der Eltern, Lehrer und Ehemaligen (ELChE) sang »Freue dich Welt« und »Angels warching over me« mit sechs Stimmen. Die Anziehungskraft der Schule scheint ungebrochen zu sein. An die 60 Sänger unterschiedlichen Alters waren an der Inszenierung beteiligt und fühlten den vorderen Teil der Kirche komplett aus. Zum Finale spielten dann nochmal alle Chöre, Instrumentalgruppen und schließlich auch die Gemeinde zusammen »Tochter Zion« und somit ergab sich ein Abschluss mit voller Klangvielfalt.

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