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Herforder Bismarckturmverein will Fernrohr anschaffen

Mehr Weitblick erwünscht

Herford (WB). Der Herforder Bismarkturmverein feiert im kommenden Jahr seinen 25. Geburtstag. Um den Ausblick vom Turm noch attraktiver zu machen, soll ein 4000 Euro teures Fernrohr angeschafft werden. Daher startet der Verein eine Crowdfunding-Aktion.

Hartmut Horstmann

Auf der Plattform des Bismarckturms soll ein Fernrohr installiert werden. Auf 4000 Euro beziffert der Freundeskreis die Kosten. Zwecks Finanzierung startet der fast 600 Mitglieder umfassende Verein mit der Volksbank eine Crowdfunding-Aktion. Foto: Moritz Winde

Crowdfunding mit der Volksbank

In Zusammenarbeit mit der Volksbank Herford-Mindener Land beginnt heute der Sammelspendenaufruf. Um zu zeigen, dass das Projekt von Interesse und damit unterstützungswürdig ist, musste der Freundeskreis vorab 50 Fans für das Vorhaben finden. „Die erste Hürde haben wir geschafft. Es wurden sogar mehr als 50 Fans gefunden“, sagt Regina Hensel, die Vorsitzende des Freundeskreises.

Ab sofort kann bis Ende Januar gespendet werden. Regina Hensel: „Natürlich wissen wir, dass gerade in der jetzigen Zeit das Geld nicht so locker sitzt. Aber es ist möglich, jeden Betrag beizusteuern. Wenn wenn viele wenig spenden, bekommen wir sicher die benötigte Summe von 4.000 Euro zusammen.“

Wichtig für das Gelingen der Aktion „Viele schaffen mehr“ auf der Volksbank-Homepage: Für jede Spende ab zehn Euro erhöht die Volksbank je Spender einmal die Summe um zehn weitere Euro. Wenn jemand 20 Euro spendet, erhöht die Volksbank auf 30 Euro. Wenn aber zwei Personen jeweils zehn Euro spenden, erhöht die Volksbank den Betrag auf 40.

Unentgeltliche Benutzung

Thorsten Lüer, der Stellvertretende Vorsitzende des Freundeskreises, ist zuversichtlich, dass die erforderliche Summe bei der Spendenaktion zusammenkommt. Anfang April solle das Fernrohr dann zur Saisoneröffnung auf der Plattform des Turmes präsentiert werden.

Ausgerichtet sein wird es in Richtung Herford: „Dorthin, wo die Aussicht am schönsten ist.“ Bei gutem Wetter könne man bis Bielefeld schauen. Hensel schwärmt vom herrlichen Ausblick über das Ravensberger Hügelland. Als Vergrößerungsfaktor für das Fernrohr nennt Lüer 20, Datenschutzbelange seien berücksichtigt.

Obwohl das Instrument einen Münzapparat besitzt, soll die Benutzung unentgeltlich sein. Thorsten Lüer: „Wir glauben nicht, dass das dazu führt, dass jemand eine Stunde durchs Fernrohr schaut und sich die anderen Besucher darüber ärgern.“ Der Freundeskreis, dem fast 600 Mitglieder angehören und der damit der größte Bismarckturmverein der Welt ist, setzt auf die Vernunft und Geduld der Turmbesteiger.

Ein Dank an großzügige Spender

Und für besonders großzügige Spender gibt es ein Dankeschön. Die ersten zehn Spender, die 100 Euro spenden, bekommen entweder ein Frühstück auf dem Turm oder das Buch zum 25-jährigen Jubiläum. Die ersten fünf Spender, die 400 Euro zur Verfügung stellen, werden auf einer Plakette erwähnt, die am Fernrohr befestigt wird.

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