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Museumsdirektorin Kathleen Rahn befürchtet allerdings Kunst-Angriffe von Trittbrettfahrern 

Museum Marta: Keine Angst vor Klimaaktivisten 

Herford

Wer in diesen Tagen von Kunstmuseen spricht, denkt weniger an die gezeigten Arbeiten, an  klassische Gemälde oder zeitgenössische Installationen. Vielmehr beherrschen die so genannten Klimaaktivisten die Schlagzeilen.  Viele Museen   sind   in Alarmbereitschaft, doch Marta-Direktorin  Kathleen Rahn gerät  nicht in Panik: "Ich glaube, wir sind da nicht so sehr das Ziel." 

Von Hartmut Horstmann

 Marta-Direktorin  Kathleen Rahn (links) spricht mit Andrea Schewe und  Hendrik Reckmeyer vom Aufsichtspersonal über die Kunst-Anschläge der Klimaaktivisten.  Dabei besteht laut Rahn kein Grund, in Panik zu verfallen. Die Besucher müssen sich daher zumindest vorerst nicht auf  Taschenkontrollen einstellen.   Foto: Hartmut Horstmann

Mit ihren Attacken auf Kunstwerke wollen die Aktiven der "Letzten Generation"   auf den Klimawandel aufmerksam machen. Sie sei derzeit noch  recht  gelassen, sagt Kathleen Rahn - ohne die Aktionen beschwichtigen zu wollen. So  wurde  im niederländischen Museum Mauritshuis ein berühmtes Vermeer-Gemälde  zur Zielscheibe des Protestes. Ein Aktivist hatte  seinen Kopf an der Glasscheibe festgeklebt. Danach wurde er mit roter Flüssigkeit übergossen. In den Sozialen Medien wurde die Aktion auf einem Video verbreitet.

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