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Dr. Marc Grimm referiert in der Synagoge Herford über Antisemitismus bei der AfD

„Offen für Verschwörungstheorien“

Herford

Dr. Marc Grimm (Universität Bielefeld) untersucht seit Jahren das Verhältnis der AfD zum Antisemitismus. Am Mittwoch referierte der Politologe auf Einladung des Kuratoriums Erinnern, Forschen, Gedenken über seine Ergebnisse in der Synagoge.

Von Niklas Gohrbandt

Dr. Marc Grimm (links) ist der Einladung Gisela Küsters (Vorsitzende Kuratorium Erinnern, Forschen Gedenken) gefolgt und referierte über das Verhältnis der AfD zum Antisemitismus. Prof. Matitjahu Kellig (Vorsitzender jüdische Gemeinde Herford-Detmold) lud dazu in die Synagoge ein. Foto: Niklas Gohrbandt

„Wir möchten auch aktuelle gesellschaftliche Verwerfungen in den Blick nehmen“, sagte Gisela Küster, Vorsitzende des Kuratoriums. Anlass für Grimms Forschungsinteresse sei die Entwicklung, dass das Thema Antisemitismus hinter Schwerpunkten wie Islam, Einwanderung und nationale Identität innerhalb rechtsradikaler Parteien in Europa zurückgetreten sei, während sie sich parallel mit Israel und jüdischen Organisationen als Opposition zum Islam solidarisierten.

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