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Der Homberg lockt noch einmal zum maskenlosen Rodelspaß – prompt gibt es Ärger

Polizei mahnt Falschparker ab

Herford (WB)

Wieder ist die Polizei in Herford wegen eines Rodelvergnügens ausgerückt. Doch diesmal galt es nicht, das mangelhafte Einhalten von Corona-Regeln zu rügen. Zugeparkte Straße am Homberg waren das Problem.

Stephan Rechlin

Die Hombergstraße war am Sonntagnachmittag immer wieder zugeparkt, so dass Rettungs- oder Feuerwehrwagen nicht mehr durchgekommen wären. Auf Geheiß der Polizei musste umgeparkt werden. Foto: Stephan Rechlin

Noch ist es kein Verstoß, wenn eine Familie an einem herrlichen Wintersonntagnachmittag auf den Homberg fährt, um ihre Kinder dort Schlitten fahren zu lassen. Doch wenn sie mit ihrem Kombi oder SUV so unglücklich am Seitenstreifen parkt, dass kein Rettungs- oder Feuerwehrwagen mehr die ohnehin schon schmale Hombergstraße befahren kann, droht Blaulicht.

Zwei Polizeibeamte waren am Sonntagnachmittag damit beschäftigt, die Besitzer von mehr als 50 falsch parkenden Fahrzeugen per Lautsprecher aufzufordern, anderswo zu parken. Einige Fahrzeuge standen sogar neben den auf der Mindener Straße (B61) aufgeschichteten Schneehaufen und provozierten so riskante Ausweichmanöver.

Die Rodelpiste auf dem Homberg ermöglicht es einzelnen Gruppen, untereinander Abstand zu wahren. Foto: Stephan Rechlin

Der Verzicht auf Masken veranlasste die Beamten dagegen nicht, den rodelnden Familien und Paaren Bußgelder anzudrohen. Die Rodler boten ihnen dafür auch keinen Anlass. Im Gegensatz zum Rodeltreffen auf dem Luttenberg vor einer Woche standen die einzelnen Gruppen auf der Rodelpiste am Homberg weit voneinander entfernt. Die breite, wie für einen Pandemiewinter geschaffene Piste ermöglichte es ihnen, auch während der Abfahrt auf Abstand zu bleiben.

Obwohl die Polizei an der Einfahrt zum Homberg Pylone aufstellen ließ, verstießen weiter einige Autofahrer gegen das Durchfahrverbot. Viele Fahrzeuge trugen Kennzeichen aus benachbarten Städten, eines kam sogar aus Wiesbaden.

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