Kaum jemand kennt die Nadelhölzer im Herforder Stadtgebiet – Mathias Polster setzt sich für mehr Baumpflanzungen ein

Sein Freund, der Mammutbaum

Herford (WB)

Wer ihm sagen könne, was das für Bäume seien – dem gebe er eine Kiste Bier aus. Mathias Polster, weiß um die Verblüffung, die eine solche Ansage bei seinen Stadtführungen hervorruft. Doch bisher habe er noch keine Kiste ausgeben müssen, sagt der Herforder.

Hartmut Horstmann

Stadtführer Mathias Polster am Mammutbaum im Aawiesenpark: Obwohl der Baum mehr als 30 Meter hoch ist, fällt er vielen Passanten kaum auf. Foto: Hartmut Horstmann

Vor einer Unterführung am Steintor zeigt er auf zwei 25-Meter-Nadelbäume, die in der Mitte reichlich ausgedünnt sind. Was kaum jemand weiß: Es sind Mammutbäume. Vor Wochen sorgte eine Pflanzaktion im Garten des Unternehmers Lars Uhlen für Aufsehen. Der Herforder ließ drei Mammutbäume einpflanzen – in einer Größe von bis zu zehn Metern. Doch auch im öffentlichen Stadtbereich gibt es Exemplare. Und da sie schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel haben, erreichen sie stattliche Höhen.

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