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Westfälische Landeskirche entscheidet bald über Zukunft der Hochschule für Kirchenmusik – seit 1948 in Herford ansässig

Standort soll im April festgelegt werden

Herford (epd)

Die westfälische Landeskirche will voraussichtlich im April über den künftigen Standort ihrer Hochschule für Kirchenmusik entscheiden. Bei einem digitalen „Standortgipfel“ seien die Argumente für ein Zusammengehen der Fachbereiche Klassik und Pop in Herford ebenso gehört worden wie die für einen Wechsel nach Bochum, teilte die Sprecherin der Landeskirche am Donnerstag in Bielefeld mit.

 

Die Standort-Frage der Hochschule für Kirchenmusik soll bei einem „Standort-Gipfel“ entschieden werden. Foto: Moritz Winde

Während die westfälische Kirche einen Neubau der Hochschule in der Ruhrgebietsstadt ins Auge fasst, machen sich ostwestfälische Kirchenkreise für den traditionellen Standort Herford stark.

Konsens habe darüber bestanden, dass die bisher räumlich getrennten Studiengänge für Kirchenmusik klassisch (Herford) und Kirchenmusik popular (Witten) an einem Ort vereinigt werden sollten, hieß es weiter. Nicht einig sei man sich darüber gewesen, welche Standort-Option für Studierende der Kirchenmusik „langfristig die zukunftsträchtigere ist“. Die Ergebnisse des ersten Online-Treffens sollen nun der Kirchenleitung vorgelegt werden.

Die Hochschule für Kirchenmusik bietet seit 1948 in Herford eine klassische Kirchenmusik-Ausbildung an. 2016 wurde ergänzend in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Pop-Akademie in Witten der neue Studiengang „Kirchenmusik Popular“ in Witten eingeführt. Mit den beiden Studiengängen bietet die Hochschule nach eigenen Angaben bundesweit das derzeit größte Studienangebot der evangelischen Kirchenmusik an. Rund 60 Studierende sind aktuell eingeschrieben.

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