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Camp der Evangelischen Freikirchlichen Gemeinde Herford – im Fokus steht der Teamgedanke

Texaner bringen Kindern Baseball bei

Herford

„Baseball ist etwas Besonderes und sehr cool.“ Diese Erfahrung durften jetzt Jana (14) und Anne (13) machen. Die beiden Mädchen sind Teilnehmerinnen des Baseballcamps, das die Evangelische Freikirchliche Gemeinde Herford zum neunten Mal im Jahn-Stadion veranstaltet und an dem rund 190 Kinder und Jugendliche teilnehmen.

Von Stefan Wolff

Im Baseballcamp erfahren die jungen Teilnehmer, was Teamgeist und Fairness bedeuten. Werfen, schlagen und fangen sind die Baseball-Techniken, die die Kinder im Herforder Jahn-Stadion lernen. Foto: Stefan Wolff

Eine Woche lang lernen die jungen Sportler die Feinheiten des „amerikanischen Nationalsports“ kennen, schlagen, werfen und fangen den „Baseball“ und erleben dabei den Mannschaftsgeist, der dieser Sportart zu eigen ist.

Was das Baseballcamp so besonders macht, ist die Teilnahme der „Coaches“ aus Texas. Nachdem in den vergangenen zwei Jahren wegen Corona das Camp ohne Beteiligung der Amerikaner stattfand, konnten die Veranstalter in diesem Jahr wieder Castaneda Blake, Scott Repp und Kirk Wilkerson in Herford begrüßen.

"Baseball ist fair, es gibt keine Schwalben"

Die drei Amerikaner sind Mitglieder der First McKinney Baptist Church in McKinney, Texas, und haben bereits in den Jahren vor Corona an dem Camp in Herford teilgenommen. Neben dem Umgang mit Ball und Schläger lernen die Kinder und Jugendlichen von ihnen auch die Bedeutung des Teams. „Sie erfahren, wie wichtig die Absprache im Team ist, und dass sie zusammen Erfolg haben“, sagt Jugendpastor Bernhard Grün. „Dabei bringt sich jeder nach seinen Fähigkeiten im Spiel ein.“

Ein weiterer Vorteil des Baseballs sei auch der Umstand, dass der Sport eine steile Lernkurve habe. „Die Kinder und Jugendlichen lernen so schnell, dass ihnen Baseball schon nach kurzer Zeit sehr viel Spaß macht“, beobachtet Bernhard Grün. „Und wenn dann am Samstag das Baseballcamp mit einem Turnier endet, spielen sie alle schon auf sehr hohem Niveau.“

Von Baseball begeistert ist auch Tiras Maxeiner. Der Wuppertaler ist einer der deutschen „Coaches“. Seine Ehefrau Haley stammt aus Texas und hat Deutschland über die Teilnahme am Baseballcamp kennen und lieben gelernt. „Baseball hat einen sehr fairen Teamgeist. Es gibt zum Beispiel keine Schwalben. Und es geht darum, mit der anderen Mannschaft zu spielen und nicht, sie fertig zu machen“, sagt Tiras Maxeiner.

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