1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. OWL
  4. >
  5. Herford
  6. >
  7. Unangenehm ja, gefährlich nein

  8. >

Weshalb das Stäbchen in den Corona-Testzentren der Mühlenkreiskliniken sehr weit in die Nase geschoben wird

Unangenehm ja, gefährlich nein

Herford (WB)

Es kratzt, kitzelt – und manchmal schießen Tränen in die Augen: Die Abstrich-Methode in Herfords größten Corona-Testzentren am Güterbahnhof und an der Oststraße sorgt für Gesprächsstoff. Denn hier wird das Stäbchen besonders tief in die Nase geschoben. Muss das wirklich sein?

Moritz Winde

Zähne zusammenbeißen: Marlow Schröder (22) wird am Alten Güterbahnhof auf das Coronavirus getestet. Um ein zuverlässiges Ergebnis zu bekommen, muss das Stäbchen durch die Nase in den Rachenraum geschoben werden – im Schnitt zehn Zentimeter tief. Foto: Moritz Winde

Mit dieser Frage sieht sich Finn Leciejewski – er leitet die Abstrichstellen der Mühlenkreiskliniken – täglich konfrontiert. Der Medizin-Student kann manche Negativ-Reaktion gut nachvollziehen. Auch er empfinde die Prozedur als unangenehm, sagt aber auch: „Es gibt aus unserer Sicht keine Alternative.“

Jetzt Angebot wählen und direkt weiterlesen!

ANZEIGE