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Käfertreffen im Güterbahnhof Herford

Verliebt in alte Autos

Herford (WB). Fans luftgekühlter Modelle kann nichts vergraulen – keine Konzernstrategie, kein Abgasskandal, keine technischen Probleme mit Ölverbrauch und Steuerketten. Sie halten Volkswagen die Treue und haben beim 12. VW Käfer- und Veteranenwintertreffen wieder pure Faszination geliefert und genossen.

Thomas Meyer

Reichlich Rost: ein ziemlich ramponierter T1 mit Ladefläche der Firma Edelweiss Customs, die mit Oldtimern und Ersatzteilen handelt. Foto: Thomas Meyer

VW Käfer, T1, Fridolin, Karmann Ghia und Porsche dominierten das Bild im alten Herforder Güterbahnhof. Das Treffen von Käfer-Sammler Bernd Wude aus Hiddenhausen nimmt im Kalender der Szene eine Sonderstellung ein, liegt quasi mitten in der Saisonpause und hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Messe mit Gästen aus Norwegen, der Schweiz und den Niederlanden gemausert. 65 Aussteller und Vereine verwandelten die Hallen in eine bunte Technik-Schau mit Teilemarkt und kulinarischen Angeboten.

Unter den ausgestellten Exponaten waren ausgesprochen seltene, teure Stücke. „Vom zweisitzigen Cabriolet des VW Käfer etwa stellte die Firma Hebmüller nur wenige hundert Exemplare her – und vier davon haben wir hier stehen“, sagte Wude nicht ohne Stolz.

Eis aus dem alten Bulli

Ein knallroter Kübelwagen der Reichspost war ebenso ein Hingucker wie ein tiefergelegter Fridolin in Bundespost-Lackierung. Holger Kentrat war mit seinem Eisbulli vor Ort, mit Kochmütze und Glocke – und natürlich im stilechten T2. Eis mit heißen Kirschen und Glühweinsauce stand auf dem Menüplan. So gab’s nicht nur etwas fürs Auge, sondern auch für den Magen.

Weil Käfer eine simple Technik haben, geht selten etwas kaputt und wenn doch, dann kann man es in der Regel selbst reparieren. Auf dem großen Ersatzteilemarkt neben der Käferausstellung waren alle erdenklichen Bauteile für alte Volkswagen zu haben.

„Wenn mal ein Aussteller ausfällt, stehen sofort mehrere neue bereit. Wir könnten problemlos mehr Platz füllen, wollen aber das Format beibehalten. Freunde treffen und Teileshoppen: Diese Mischung kommt nach wie vor bestens an“, sagte Bernd Wude. Er beschäftigt sich bereits jetzt mit der 13. Auflage. Denn nach dem Käfertreffen ist vor dem Käfertreffen,

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