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Winterzauber-Konzert mit „Krawallo“ und „Ich & Herr Meyer“ in der e-Kirche

Wo der Weihnachtshund „Jingle“ bellt

Herford (WB). Eine Kirche, eine Band, Spezialgäste aus Berlin und ganz, ganz viele Kinder mit ihren Eltern: Das war der „Winterzauber“, die gelungene Fortsetzung des Weihnachtskonzertes der Familien-Rock’n’Roll-Band Krawallo in der e-Kirche. Fast 400 Zuschauer genossen am Samstagnachmittag das kostenlose Konzert.

Thomas Meyer

Foto:

Genau genommen gab es den „Winterzauber“ bisher noch nicht. Im vergangenen Jahr hatte die Band um Sebastian Dold aus Hiddenhausen zum ersten Mal überhaupt in einer Kirche gespielt, seinerzeit aber noch im Rahmen eines Adventskonzerts. Dazu gab es einen Weihnachtsliedernachmittag in Enger kurz vor dem Fest. Beides zusammen ergab nun den Winterzauber, dem Dold selbstbewusst das Label „für vier Generationen“ aufdrückt.

Viele Fans kommen mit ihren Kindern

Wie er darauf kommt? „Früher gab es natürlich noch das Trio-Infernale-Weihnachtskonzert. Viele unserer Fans kommen jetzt mit ihren Kindern zu uns. Allerdings sind auch ganz viele Besucher da, die ich noch nie bei einem unserer Konzerte gesehen habe“, erzählte der Bandleader.

„Ich & Herr Meyer“ nach Herford geholt

Krawallo hatte ein in der Kindermusikszene sehr bekanntes Duo nach Herford holen können: „Ich & Herr Meyer“. Christoph Clemens und Jens Brix, geb. Meyer, machten von Anfang an klar, wie Musik für Kinder funktioniert: Es muss etwas auf der Bühne passieren, am besten auch vor der Bühne und überall, mit Tanz, mit Witz, mit einer Trompete, die sich anhört wie eine Gitarre oder zerbröseltem Styropor als stilisiertem Schnee, mit einem pantomimischen Schneemannbauen für alle und reichlich Interaktionsmöglichkeiten. Und bei allem kam die Musik nicht zu kurz, denn die Berliner überzeugten auch musikalisch voll.

Weihnachts-Plüschhund „Jingle“

Los ging es allerdings mit Krawallo pur mit „Ihr Kinderlein kommet“ – was natürlich genau zur Veranstaltung passte – und „Jingle Bells“ – beziehungsweise „Jingle bellt“ als Referenz an den Weihnachts-Plüschhund „Jingle“, den alle Kinder knuddeln durften. Man darf gespannt sein, was die Band, die 85 Konzerte im Jahr spielt und damit beileibe nicht nur in der Region erfolgreich ist (allein vier Auftritte in Berlin waren es in diesem Jahr), als nächstes ausheckt.

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