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»Die Binnenschiffer« feiern 25. Jubiläum und verabschieden Chorleiter

Der Käpt’n ist zu Tränen gerührt

Hiddenhausen (WB/mor). Friedel Stockhecke hat sich beim Jubiläumskonzert der »Binnenschiffer« am Sonntag von seinem Posten als Chorleiter verabschiedet. Zum Dank für 25 Jahre unermüdlichen Einsatz ließen ihn die Sänger des Shantychores symbolisch hochleben.

Friedel Stockhecke verabschiedete sich beim Jubiläumskonzert nach 25 Jahren als Chorleiter. Zum Dank sangen ihm seine Chorfreunde ein Lied. Foto: Moritz Winde

Dafür hatten sie extra einen Stoffsessel organisiert, auf dem es sich Stockhecke kurz vor der Pause gemütlich machen durfte. Dann sangen die »Binnenschiffer« das Lieblingsstück ihres Käpt’ns. »Leise kommt die Nacht« hatten sie in Abwesenheit ihres Chefs einstudiert. Das sei gar nicht so einfach gewesen, sagt der Mann am Akkordeon, Hermann Bergmeier. »Friedel ist schließlich immer der Erste bei den Proben und der Letzte.«

Das Lied, erzählt Stockhecke, habe er zum ersten Mal 1986 auf Sylt gehört – und bis heute lasse es ihn nicht los. »Der Chor hat damals gesungen und brennende Fackeln zum Meer getragen. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde«, sagt der Chorleiter und währenddessen schießen ihm die Tränen vor Rührung in die Augen. »Ich bin eben nah am Wasser gebaut.« Man merkt: Der Abschied fällt Friedel Stockhecke nicht leicht. Das Publikum in der pickepacke vollen Aula klatscht immer wieder lange Beifall.

Bereits am Freitagabend hatte der Shantychor die Jubiläumsfeierlichkeiten eröffnet. Zum Auftaktkonzert waren die Sänger des Ural-Kosaken-Chors zu Gast, die mit den Eilshausern gemeinsam ein Konzert in der evangelischen Kirche gaben. Am Samstag luden die Binnenschiffer zum großen Festakt in die Aula der Olof-Palme-Gesamtschule.

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