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Pädagoginnen blicken zurück: »Langweilig war es nie«

Diese 16 Lehrerinnen gehen in den Ruhestand

Hiddenhausen (WB). »Begreifen Sie das Alter als neue Freiheit und genießen Sie die gewonnene freie Zeit«. Diesen Rat gab die Vorsitzende des Personalrats, Hildegard Degener, den 16 Grundschullehrerinnen auf den Weg, die am Mittwoch in einer Feierstunde im Café Alte Werkstatt in den Ruhestand verabschiedet wurden.

Ruth Matthes

16 Grundschullehrerinnen aus dem Kreisgebiet Herford sind am Mittwochnachmittag mit einem gemütlichen Kaffeetrinken im Café Alte Werkstatt in den Ruhestand verabschiedet worden. Darunter waren auch vier Lehrerinnen aus der Gemeinde Hiddenhausen. Foto: Ruth Matthes

Der Personalrat, ebenso wie Schulamtsdirektorin Gabriele Ortner und Jan Ebmeier, Abteilungsleiter Schulamt des Kreises Herford, hatten die Damen eingeladen, um zum Abschied noch einmal ihre Wertschätzung für deren Arbeit auszudrücken.

Viele Veränderungen

Unter den Grundschullehrerinnen, die zum Ende des Schuljahres aus dem Dienst ausscheiden oder bereits vor Kurzem ihren Ausstand gefeiert haben, waren auch drei Pädagoginnen der Grundschule Regenbogen: Petra Schinke, die zuletzt hauptsächlich in Schweicheln im Einsatz war, Maria Stabenau, ebenfalls aus Schweicheln, und Barbara Massow, die in Lippinghausen unterrichtet hat.

Petra Schinke gehörte zu den Lehrkräften, die an diesem Nachmittag sehr positiv auf ihre Zeit im Schuldienst zurückblickten. »Es hat in der Großgemeinde viele Veränderungen gegeben – wie zum Beispiel die Zusammenlegung der Schulstandorte –, aber ich war dem Neuen gegenüber immer offen«, blickt sie zurück. Sie habe Spaß an der Arbeit mit den Kindern und dem guten Kollegium gehabt. »Langweilig war es nie«, sagte sie schmunzelnd. Das können auch ihre Kolleginnen bestätigen. Barbara Massow, die seit 1995 an der Regenbogenschule unterrichtet und zuvor im niederrheinischen Moers an einer Hauptschule tätig war, freut sich, ebenso wie Maria Stabenau, die seit 1990 im Verbund arbeitet, auf die selbst bestimmte Zeit. Dass sie künftig flexibel den Tag einteilen und gestalten können, reizt sie.

Träume erfüllen

Auf diese freie Zeit ging auch Hildegard Degener in ihrer Rede ein. Sie könne sich vorstellen, dass es für einige gar nicht so einfach sei, die vertrauten Menschen nicht mehr zu sehen, die Hände in den Schoß zu legen und einfach das Leben zu genießen. Sie gab ihnen den Tipp, bei der Suche nach einer sinnvollen Beschäftigung, der inneren Stimme zu folgen und den Ruhestand als die Zeit zu sehen, in der man sich lang gehegte Träume erfüllen könne, aber auch Zeit habe, die kleinen Dinge des Lebens zu genießen.

Neben den drei Genannten wurden verabschiedet: Karin Scheidt von der Grundschule Sundern, Regine Papka (Bünde-Mitte), Dagmar Schwarzkopf und Ingrid Clausing (Bruchmühlen-Ostkilver), Anke Gawlik, Karola Möller und Hildegard Borowski (Stift Quernheim), Jutta Laeube (Bünde-Dünne), Sabine Dette (Mennighüffen-Halstern), Elisabeth Harms (Herringhausen), Barbara Hommel (Hunnebrock), Monika Heemeier (Löhne Bahnhof, Sozialpädagogin) und Sigrid Lümkemann (Herford Falkstraße, Sozialpädagogin).

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