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Bürgermeister und Landrat beraten erneut über mögliche neue Corona-Schutzmaßnahmen

Drei Frauen und zwei Männer verstorben

Kreis Herford (WB)

Das Kreisgesundheitsamt hat jetzt mehr Informationen zu den fünf weiteren Todesfällen mitgeteilt, die mit der Corona-Pandemie im Zusammenhang stehen. Eine 94-jährige Frau und zwei 91-jährige Frauen aus einem Altenwohnheim in Hiddenhausen sind verstorben, außerdem ein 81-jähriger Mann aus Kirchlengern und ein 86-jähriger Mann aus Löhne.

WB

Im Kreisgebiet werden mittlerweile 54 Todesfälle im Zusammenhang mit der Pandemie gezählt. Foto: Kreis Herford

Landrat Jürgen Müller: „Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen, die ein Weihnachtsfest mit einem schweren Verlust feiern. Ich wünsche ihnen viel Kraft für die kommende Zeit“. Er appelliert erneut: „Bitte halten Sie sich an die Kontaktbeschränkungen und feiern Sie Weihnachten nur im kleinsten Familienkreis. Nur gemeinsam können wir uns gegenseitig schützen. Mit unserer Zurückhaltung zollen wir auch unseren Respekt für alle diejenigen, die seit Monaten unermüdlich in den Krankenhäusern um das Leben der Corona-Patientinnen und -Patienten kämpfen.“

Im Kreis Herford gibt es nun insgesamt 54 Todesfälle, wobei 47 Menschen laut Totenschein an Corona verstorben sind und sieben mit Corona. Das Kreisgesundheitsamt bestätigt die Meldung des LZG, dass seit Dienstag 100 neue Corona-Infektionen im Kreisgebiet registriert wurden. Die Kreisverwaltung zählt nun 3.967 Genesene und kreisweit 764 aktuell Infizierte. Der Inzidenzwert liegt bei 233.1.

Noch am Mittwoch werden sich die die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und der Landrat erneut beraten. Weil der Inzidenzwert im Kreisgebiet seit dem vergangenen Wochenende über der kritischen 200er-Marke liegt, hatten sie bereits strengere Maßnahmen angekündigt. Die Ergebnisse der Beratung werden am Nachmittag erwartet.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (197), Spenge (42), Bünde (116), Löhne (171), Vlotho (40), Enger (67), Rödinghausen (24), Hiddenhausen (64) und Kirchlengern (43). In den Krankenhäusern werden 67 Menschen wegen Covid-19 behandelt, davon werfen elf Personen intensivmedizinisch betreut. Sieben Patientinnen und Patienten sind beatmungspflichtig.

Derzeit sind an 26 von insgesamt 92 Schulen bestätigte Corona-Fälle bekannt: 42 Schülerinnen und Schüler und sechs Mitarbeitende sind infiziert. Es gibt an 15 von 129 Kitas im Kreisgebiet bestätigte Fälle: Sechs Kinder und neun Mitarbeitende sind infiziert. Von den 107 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe sind 20 betroffen: 16 Bewohnerinnen und Bewohner und 23 Beschäftigte haben eine akute Infektion. 25 weitere Beschäftigte sind ohne Infektion in Quarantäne.

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