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Veranstaltung am 21. Mai ist vor allem den Pfeilgiftfröschen gewidmet

Froschtag auf Gut Bustedt in Hiddenhausen

Hiddenhausen

Sie sind nur zwei bis sieben Zentimeter groß, kommen aus Mittel- und Südamerika und tragen einen Namen, der sich ziemlich gefährlich anhört: Pfeilgiftfrösche. Im Biologiezentrum Bustedt wird diesen Tieren am Samstag, 21. Mai, ein neue Veranstaltung gewidmet: der Froschtag OWL.

Pfeilgiftfrösche faszinieren durch ihre Farbigkeit. Für Halter und Züchter besteht die Herausforderung darin, die unterschiedlichen Herkunftsgebiete in Mittel- und Südamerika mit ihren klimatischen Bedingungen möglichst naturnah nachzubilden. Foto: dpa

Veranstalter ist der Aquarien- und Terrarienverein des Biologiezentrums. Organisiert wird der Froschtag vom Froschtreff OWL – einem Stammtisch von Froschhaltern und Interessierten, der sich mindestens viermal jährlich auf Gut Bustedt trifft. Die Mitglieder dieses Stammtisches haben sich zur Aufgabe gemacht, die teilweise vom Aussterben bedrohten Amphibien zu züchten und so zum Artenerhalt beizutragen.

Los geht es am 21. Mai mit zwei Vorträgen von Thomas Ostrowski, einem Biologielehrer und Froschhalter aus Hannover. Zunächst wird er über seine Reise nach San Martin – ein Froschparadies im Norden Perus – berichten (11 Uhr). Danach erfahren die Zuhörer alles über Bau und Einrichtung eines Großterrariums (12.30 Uhr).

Bereiten den Froschtag auf Gut Bustedt vor (von links): Sven Paschen, Andreas Kalbow, Dennis Hempelmann, Dr. Dietmar Meletzus, Thomas Schäffer, Sascha Rothenburg, Siegfried Pelka, Dario Mai und Dr. Carsten Plischke. Foto: Aquarien- und Terrarienverein im Biologiezentrum Bustedt

Auf der anschließenden Börse können ab 14 Uhr Pfeilgiftfrösche, Pflanzen und Terrarienzubehör gekauft und getauscht werden. Zeit zum Klönen ist nicht nur während der Vorträge und auf der Börse. Um den Tag gemütlich ausklingen zu lassen, freut sich der Stammtisch über jeden, der auch nach 16 Uhr noch bleiben möchte.

Zum Froschtag eingeladen ist jeder, der mehr erfahren möchte – egal ob Halter von (Pfeilgift-)Fröschen oder interessierter Zuhörer. Angekündigt haben sich bereits Besucher aus einem Einzugsgebiet von Hannover bis ins Ruhrgebiet.

Der Name Pfeilgiftfrosch hört sich übrigens gefährlicher an, als das Tier tatsächlich ist. Das namengebende Gift produziert der Frosch nämlich nur in freier Wildbahn durch das Fressen giftiger Insekten.

Zwei Euro Eintritt

Eine Anmeldung für den Besuch des Froschtages ist nicht erforderlich. Wer auf der Börse selbst etwas anbieten möchte, hat noch bis zum 15. Mai die Gelegenheit, einen Tisch zu reservieren.

Der Eintritt für die Besucher der Vorträge und der Börse kostet zwei Euro, ein Tisch für Anbieter auf der Börse fünf Euro (inklusive Eintritt für eine Person). Alle Informationen zum Froschtag sowie die nächsten Termine des Stammtisches unter: www.froschtreff.at-bzb.de

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