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Kreis ist Modellstandort, AWO bildet aus

Kindertagespfleger gesucht

Hiddenhausen (WB). Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen, ist für viele Familien eine Herausforderung. Dabei kann die Kindertagespflege helfen. Dafür werden im Kreis Herford neue Betreuer gesucht.

Uta Missal (von links), Ausbilderin von Tagespflegepersonen, Vanessa Hlawatsch, Projektkoordinatorin des Projektes »Pro Kindertagespflege«, und Kirsten Küppers, Abteilungsleitung wirtschaftliche Jugendhilfe beim Kreis, werben für die Kindertagespflege. Foto:

Schließlich ist der Kreis Herford einer von bundesweit 48 Modellstandorten für das Bundesprogramm »Pro Kindertagespflege«. Er unterstützt die Qualifizierung neuer Kindertagespflegepersonen.

Flexiblere Betreuungszeiten

Die familiennahe Betreuungsform und flexiblere Betreuungszeiten machen die Kindertagespflege zu einem besonders individuellen Betreuungsangebot für Familien. Was viele nicht wissen: Reichen Betreuungszeiten von Kita und Schule nicht aus, können Kinder sogar bis zum 14. Lebensjahr im Rahmen der sogenannten »kombinierten Kindertagespflege« betreut werden.

Für Menschen, die Kinder in ihrer Entwicklung begleiten möchten, sei die Kindertagespflege ein attraktives Tätigkeitsfeld, wirbt die AWO. Mit dem Bundesprogramm »Pro Kindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt« stärkt das Bundesfamilienministerium gezielt die Weiterentwicklung der Kindertagespflege.

Der Kreis setzt das Programm bis Ende 2021 in Kooperation mit der AWO-lifebalance OWL um, die bereits seit vielen Jahren mit der Fachberatung Kindertagespflege im Kreis beauftragt ist. Die Bielefelder Einrichtung bietet seit der Gründung im Jahr 2006 Unternehmen und Organisationen und deren Beschäftigten familienunterstützende Dienstleistungen an, etwa bei der Kinderbetreuung und Pflege von Angehörigen.

Qualifizierungsangebot

Insbesondere das Qualifizierungsangebot für Kindertagespflegepersonen soll an Umfang und Qualität zunehmen. Im Kreis Herford werden Kindertagespflegepersonen in 300 Unterrichtseinheiten ausgebildet. Bei erfolgreichem Abschluss erstattet der Kreis 75 Prozent der Kurskosten. Im Zuge des Förderprogramms erhalten alle Absolventen eine Abschlussprämie von 400 Euro.

So werde auch in Kursen des kooperierenden AWO-Familienbildungswerkes Enger eine kontinuierliche Kursbegleitung finanziert. Diese fördere die individuelle Kompetenz und helfe dabei, Stärken sichtbar zu machen und weiterzuentwickeln.

So wird’s gemacht

Wer Interesse an der Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern unter drei Jahren hat, kann sich melden. Jährlich gibt es zwei Qualifizierungen im Kreis Herford. Bei einem Informationsabend am Dienstag, 29. Oktober, um 18 Uhr im AWO-Familienbildungswerk (Hermannstraße 10 in Enger) gibt es Informationen über die Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson. Anmeldungen unter Tel. 05224/9123419 oder fbw@awo-herford.de

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