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Kreisverwaltung bestätigt: 94-jährige Frau aus Altenwohnheim Mennighüffen ist verstorben

Landrat: „Jeder Todesfall ist einer zuviel“

Kreis Herford (WB)

Die Kreisverwaltung hat die Meldung des Landeszentrums Gesundheit bestätigt, dass es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit Corona im Kreis Herford gibt. Eine 94-jährige Frau, die im Altenwohnheim Mennighüffen gewohnt hat, ist verstorben.

 

Die Kreisverwaltung hat die Übersicht zur Verteilung der Infektionsfälle aktualisiert. Foto: Kreis Herford

Landrat Jürgen Müller hat sich dazu geäußert: „Jeder einzelne Todesfall macht mich sehr betroffen und ist einer zu viel. Erneut wurde ein außergewöhnlich langes Leben durch das Corona-Virus beendet. Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen der Verstorbenen, denen ich viel Kraft für die nächste Zeit wünsche“.

Seit Donnerstag sind 65 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Die Zahl der Genesenen steigt von 3.194 auf 3.257. Somit gibt es kreisweit 609 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 3.909 bestätigte Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert liegt bei 169,6. Bislang hat es im Kreis Herford 43 Todesfälle gegeben, wobei 39 Menschen laut Totenschein an Corona verstorben sind und vier mit Corona.

Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (174), Spenge (42), Bünde (94), Löhne (104), Vlotho (20), Enger (58), Rödinghausen (16), Hiddenhausen (73) und Kirchlengern (28).

Derzeit werden 50 Personen mit Covid-19 in den Krankenhäusern im Kreis Herford behandelt. Davon haben 37 Patientinnen und Patienten ihren Wohnsitz im Kreis Herford. Neun Menschen werden intensivmedizinisch betreut, sechs davon sind beatmungspflichtig.

Es gibt an 33 Schulen im Kreisgebiet bestätigte Corona-Fälle bekannt: Dabei handelt es sich um Infektionen von insgesamt 51 Schülerinnen und Schülern und neun Infektionen beim Schulpersonal. An acht Kitas im Kreisgebiet sind bestätigte Fälle bekannt. Sechs Kinder und drei Mitarbeiter sind infiziert.

Weiterhin sind 18 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe betroffen: 21 Bewohnerinnen und Bewohner und 16 Beschäftigte wurden positiv getestet. 25 weitere Beschäftigte sind ohne Infektion in Quarantäne.

Die Anzahl der Anrufe beim Bürgertelefon des Kreises nimmt wieder zu. Die Verwaltung teilt dazu mit: „Während in der Woche vom 23. bis 29. November noch 1.268 Anrufe eingingen, waren es in der Woche darauf 1.431. In dieser Woche beschäftigte sich das Bürgertelefon von Montag bis Donnerstag bereits mit über 1.260 Anrufen, sodass das Aufkommen der vorherigen Wochen sehr wahrscheinlich überstiegen wird.“

Das Bürgertelefon ist grundsätzlich montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr mit sechs Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt und unter 05221/131500 erreichbar. Am kommenden Wochenende können sich die Bürgerinnen und Bürger zudem am Samstag von 9 bis 14 Uhr beim Bürgertelefon melden.

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