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79 neue Fälle im Kreis Herford – Inzidenz sinkt auf 174

Landrat mahnt zur Solidarität an Silvester

Kreis Herford

Trotz 79 neuer Corona-Fälle im Kreis Herford ist der Inzidenzwert weiter gesunken und liegt bei 174. 4427 Personen gelten als genesen, sodass es 748 aktuell bestätigte Fälle gibt. Sie verteilen sich auf Herford (207), Spenge (32), Bünde (115), Löhne (167), Vlotho (38), Enger (41), Rödinghausen (23), Hiddenhausen (89) und Kirchlengern (36).

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So sieht die Verteilung der Corona-Fälle im Kreisgebiet aus. Foto: Kreis Herford

„Obwohl der Inzidenzwert momentan sinkt, entspannt sich die Lage nicht. Der Kreis Herford liegt auf Platz sechs der Kreise und kreisfreien Städte in NRW mit den höchsten Inzidenzwerten. Die Zahl der intensivmedizinisch betreuten Covid-19-Patienten ist mit 16 weiterhin hoch“, teilt der Kreis mit.

Um die Lage in den Krankenhäusern nicht zusätzlich zu verschlimmern, bittet Landrat Jürgen Müller auch zum Jahreswechsel um Solidarität: „Halten Sie sich bitte an die Schutzmaßnahmen, vermeiden Sie nicht zwingend notwendige Kontakte und verzichten Sie auf Feuerwerk. Damit entlasten Sie die Krankenhäuser und somit auch das Pflegepersonal, das täglich an der Belastungsgrenze gegen das Virus kämpft.“

Hier noch einmal die Regeln für Silvester: Das Treffen mit mehr als fünf Personen aus zwei Haushalten (Kinder unter 14 Jahren nicht einzurechnen) in der Öffentlichkeit ist untersagt. Wer eine Silvesterparty veranstaltet, muss mit 500 Euro Bußgeld rechnen. Teilnehmer zahlen 250 Euro Strafe. Der Verzehr von Alkohol in der Öffentlichkeit ist nicht erlaubt, das bedeutet, dass auch an Mitternacht nicht mit alkoholischen Getränken auf den Straßen angestoßen werden darf.

Die Städte und Gemeinden haben jeweils Zonen ausgewiesen in denen ein Feuerwerksverbot gilt. Allgemein gilt im Kreis Herford in der Silvesternacht eine Ausgangssperre von 1 bis 6 Uhr. Verstöße gegen diese Ausgangssperre werden mit 250 Euro Strafe (1. Verstoß), bei Wiederholung dann mit 500 Euro Strafe sanktioniert.

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