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Kreis Herford meldet Inzidenzwert von 212,3 – 51 neue Corona-Infektionen seit Sonntag bestätigt

Landrat und Bürgermeister beraten

Kreis Herford (WB)

Aufgrund des erneut gestiegenen Inzidenzwertes im Kreis Herford beraten sich zurzeit Landrat Jürgen Müller und die Bürgermeister. Es geht auch um eine mögliche Verschärfung der Corona-Schutzmaßnahmen.

wn

Mittlerweile sind 3731 Menschen im Kreis Herford von einer Corona-Infektion genesen. Foto: Kreis Herford

Der Kreis Herford hat am Wochenende den Inzidenzwert von 200 überschritten. In der Besprechung zwischen den Bürgermeistern und dem Landrat steht deshalb die aktuelle Lage im Fokus. Besprochen werden soll auch, ob weitere Maßnahmen nötig sind: In der Corona-Schutzverordnung ist geregelt, dass die Kreise und kreisfreien Städte beim Überschreiten des 7-Tages-Inzidenz-Wertes von 200 weitere Regelungen treffen können. Sie müssen es aber nicht.

Seit Sonntag sind im Kreisgebiet Herford 51 neue Coronafälle bekannt geworden. Die Zahl der Genesenen steigt nach Angaben des Kreisgesundheitsamtes von 3.730 auf 3731. Es gibt derzeit kreisweit 872 aktuell bestätigte Fälle. Insgesamt sind 4.652 bestätigte Infektionen bekannt. Der Inzidenzwert liegt bei 212,3

Im Zusammenhang mit der Pandemiewerden im Kreisgebiet insgesamt 49 Todesfälle gezählt, wobei 45 Menschen laut Totenschein an Corona verstorben sind und vier mit Corona. Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf:

Herford (210),

Spenge (57),

Bünde (139),

Löhne (190),

Vlotho (45),

Enger (81),

Rödinghausen (26),

Hiddenhausen (75) und

Kirchlengern (49).

Derzeit werden 59 Menschen mit Covid-19 in den Krankenhäusern des Kreises Herford behandelt, davon haben 55 Patientinnen und Patienten ihren Wohnsitz im Kreis Herford. Es werden 11 Personen intensivmedizinisch betreut, sieben davon sind beatmungspflichtig.

An 30 von insgesamt 92 Schulen sind bestätigte Corona-Fälle bekannt: Es handelt sich um Infektionen von 58 Schülerinnen und Schülern und acht Infektionen beim Schulpersonal. An 15 von 129 Kitas im Kreisgebiet gibt es Infektionen bei sechs Kindern und zwölf Mitarbeitenden. Zudem sind 20 von 107 Einrichtungen der Pflege- und Eingliederungshilfe betroffen: 14 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 21 Beschäftigte sind infiziert. 21 weitere Beschäftigte sind ohne Infektion in Quarantäne.

Informationen zu Öffnungszeiten von Teststellen und Bürgertelefon gibt es auf der Homepage des Kreises.

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