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Missbrauchs-Prozess gegen Kirchlengeraner: Geständnis steht im Raum

Mann will Opfer Aussage ersparen

Kirchlengern/Biel...

Er soll zwei Mädchen missbraucht haben, eines davon sogar mit Hilfe von dessen eigener Mutter. Jetzt drohen einem 56-Jährigen einige Jahre hinter Gitter: Der Kirchlengeraner steht vor dem Landgericht in Bielefeld wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern – und bekam am zweiten Prozesstag ein „Angebot“, falls er ein Geständnis ablegen würde.

Ulrich Pfaff

Foto: dpa

Es ist ein Fall, der selbst unter den vielfältigen Missbrauchstaten selten erschreckend ist. Der 56-Jährige soll laut Anklage im ostfriesischen Wittmund zwischen 2016 und Oktober 2020 mehrfach sexuelle Übergriffe begangen haben – das mutmaßliche Opfer ist die seinerzeit acht Jahre alte Tochter seiner damaligen Freundin. Die 45-Jährige steht ebenfalls vor der IV. Strafkammer des Landgerichts Bielefeld, weil sie dem Kirchlengeraner, wissend um dessen pädophile Neigungen, das Kind gefügig gemacht, gar mit ihm Absprachen über Missbrauchstaten getroffen haben soll. Die Achtjährige soll jedoch nicht das einzige Opfer sein: Der 56-Jährige wird beschuldigt, auch in Kirchlengern zwischen Sommer 2019 und Frühjahr 2020 ein Mädchen missbraucht zu haben – die damals zehn Jahre alte Tochter einer Nachbarsfamilie.

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