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Sorge vor Störern und so genannten Querdenkern

Polizei soll Herforder Corona-Impfzentrum schützen

Hiddenhausen/Enge...

Aus Sorge vor Störern und so genannten Querdenkern soll die Polizei den reibungslosen Ablauf im Corona-Impfzentrum des Kreises Herford sicherstellen. „Das ist eine offizielle Anforderung des Ministeriums“, sagt Polizeisprecherin Simone Lah-Schnier.

Moritz Winde

Die Schleuse steht bereits: Die ehemalige Alno-Zentrale zwischen Hiddenhausen und Enger wird zum Impfzentrum umgebaut. Foto: Moritz Winde

Schon jetzt schauen regelmäßig Streifenwagenbesatzungen im Bustedter Industriegebiet nach dem Rechten. Sobald der Betrieb startet, sollen die Patrouillen intensiviert werden. Lah-Schnier: „Dann sind wir mindestens einmal in der Stunde vor Ort. Es geht darum, Straftaten zu verhindern.“

Bislang habe es am Impfzentrum in Enger im Gegensatz zu anderen Standorten noch keine negativen Vorfälle gegeben: „Hin und wieder schauen Interessierte vorbei, um sich das Gebäude und den Fortschritt der Bauarbeiten von außen anzuschauen. Manche machen Fotos“, sagt Lah-Schnier.

Nicht nur die Polizei soll für Sicherheit sorgen: Auch der Kreis Herford soll einen privaten Sicherheitsdienst beauftragen, der das Impfzentrum rund um die Uhr bewacht.

Unterdessen läuft der Umbau des ehemaligen Alno/Wellmann-Gebäudes unter Hochdruck. „Wir müssen bis zum 15. Dezember startklar sein“, sagt Krisenstabschef Markus Altenhöner. Viel mehr aber sei noch nicht klar. Wann kommt der Impfstoff? Wo wird er gelagert? Welches Personal wird benötigt? All diese Fragen seien noch offen. „Wir erhoffen uns von der Landesregierung zügig Klarheit.“

Markus Altenhöner und Landrat Jürgen Müller haben sich am Freitag das Impfzentrum angesehen. In der alten Küchenfabrik sollen täglich bis zu 1700 Bürger gepikst werden.

Auch das WESTFALEN-BLATT hätte gerne einen Blick ins Innere geworfen. Doch die Spitze der Kreisverwaltung lehnte dies mit Verweis auf einen Pressetermin in der kommenden Woche ab.

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