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13 Bands und Solokünstler spielen Pop, Rock, Indie, Punk und Metal

Rock City: »Am Ende wird es richtig hart«

Hiddenhausen (WB). Es ist ein bisschen von allem: das »Schweicheln Rock City«, mittlerweile eine feste Größte in der Festival-Landschaft der Region, ist zugleich ein Dorftreff und ein Fest für Familien. Am Samstag, 31. August, geht das Open-Air-Festival auf dem Sportplatz in die 16. Runde.

Daniela Dembert

Der Organisatorenkreis und Mitglieder der auftretenden Bands fiebern schon dem »Rock City« am Samstag, 31. August, entgegen. Bis das Musikfestival beginnt, liegt noch eine Menge Arbeit vor den Ehrenamtlichen. Foto: Daniela Dembert

13 Solokünstler und Gruppen wechseln sich auf zwei Bühnen Am Kartel ab. »In diesem Jahr sind erstmalig zwei Bands der Musikschule Herford mit dabei. Darüber freuen wir uns sehr«, sagt Felix Neef vom Organisationsteam der Herforder Falken.

Kinderprogramm

Am Nachmittag wird der rasende Falke wieder für Kinderbespaßung mit Hüpfburg und diversen Spielgeräten sorgen. Den Bühnenauftakt macht das Tanztheater Gladys. »Das ist 2018 sehr gut angekommen und ergänzt das musikalische Programm um eine stimmige Facette«, meint Neef.

Am frühen Abend steht Bluesmann Bad Temper Joe auf der Bühne. Kaum jemand leidet so schön poetisch wie der Bielefelder mit dem Hut. Im Anschluss sind die Lokalmatadoren Joschka Brings und Moe im Doppeldate zu erleben.

Abschied von Driftwood

Während der frühe Abend noch recht ruhig ist und vornehmlich von Singer/Songwritern gestaltet wird, geht’s zu späterer Stunde weitaus rockiger zu. »Die Spanne reicht von Rock, Indie und Punk bis Metal Core. Dass es am Ende richtig hart wird, ist eigentlich auch schon gute Tradition«, erzählt Felix Neef.

Ein bisschen Wehmut wird wohl auch in der Luft liegen, denn die Formation »Driftwood« wird auf dem Schweichelner Open Air eines ihrer letzten drei Konzerte geben. Die Band löst sich wegen zu großer räumlicher Distanz der Mitglieder auf. »Das Festival ist uns über die Jahre ans Herz gewachsen. Schade, wenn man das als Band das letzte Mal mitmacht«, sagt Multiinstrumentalist Moritz Herrmann von Driftwood. Das Festival sei eine feste Instanz in der regionalen Musikszene und ein wichtiger Termin für die Großgemeinde, findet Bandkollege Alexander Horstmeier: »Hier kommen einfach alle zusammen.« Nach viermaliger Teilnahme beim Rock City jetzt also der Abschied von Driftwood. Da bleibt Musikerkollege und 4KnoX-Sänger Lukas Arnott nur eines zu sagen: »Hoffentlich steht das Bier kalt.«

Ehrenamtlich organisiert

Etwa 1000 Besucher zieht die Konzertveranstaltung alljährlich auf den Sportplatz. Gestemmt wird die gesamte Veranstaltung von etwa 60 Ehrenamtlichen. Der Eintritt ist frei. »Das ist möglich, weil die Bands auf ihre Gage verzichten und wir vom Förderprogramm ›Create Music‹ des Landeskulturministeriums, der Sparkasse und den Stadtwerken finanziell unterstützt werden«, erklärt Jan Bergmann.

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