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Kreis Herford legt Bußgelder fest – Inzidenzwert sinkt weiter

So teuer werden Verstöße

Kreis Herford

Im Kreis Herford ist der Inzidenzwert erneut gesunken und liegt nun bei 185,2. 16 neue Corona-Fälle sind hinzugekommen. Außerdem hat der Kreis die Bußgelder für Verstöße gegen die Allgemeinverfügung festgelegt.

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In der Stadt Herford gibt es die meisten infizierten und genesenen Corona-Patienten. Foto: Kreis Herford

Die 712 aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Herford (199), Spenge (30), Bünde (107), Löhne (157), Vlotho (35), Enger (38), Rödinghausen (24), Hiddenhausen (85) und Kirchlengern (37).

Die Zahl der Neuinfektionen und der Inzidenzwert sind zuletzt stetig gesunken. „Das bedeutet jedoch nicht, dass sich die aktuelle Infektionslage entspannt hat“, betont Landrat Jürgen Müller. Zudem führen laut Mitteilung des Kreises insbesondere die geringeren Testungen an den Feiertagen und vor dem Jahreswechsel dazu, dass die Fallzahlen sinken.

Bürgermeister und Landrat haben sich am Dienstag, 29. Dezember, erneut beraten und Bußgelder für Verstöße gegen die Regelungen der Allgemeinverfügung festgelegt. So hat ein erster Verstoß gegen die nächtliche Ausgangssperre ein Bußgeld von 250 Euro zur Folge, ein wiederholter Verstoß kostet 500 Euro. Wer gegen die Maskenpflicht am Arbeitsplatz und in Fahrzeugen verstößt, muss 50 Euro zahlen, bei einem wiederholten Verstoß 100 Euro. „Wir nehmen das sehr ernst. Der eigene Schutz, aber vor allem die Solidarität mit den Mitmenschen, müssen jetzt ganz vorne stehen.“

Grundsätzlich haben die Kontrollen zugenommen. Kontrolliert werden – mitunter in Abstimmung mit der Polizei – vor allem die Quarantänevorgaben, aber auch die normalen und die verstärkten Regelungen der aktuellen Allgemeinverfügung wie die nächtliche Ausgangssperre.

Das Bürgertelefon des Kreises ist auch Silvester und Neujahr erreichbar. Am 30. Dezember können sich die Anrufer zwischen 8 und 16 Uhr melden, vom 31. Dezember bis zum 2. Januar zwischen 9 und 14 Uhr.

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