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Johannes-Falk-Haus hat beim 8. Landessportfest 4. Platz erreicht

»Turnier ist ein riesen Motivationsschub«

Hiddenhausen/Bad Oeynhausen (WB/rkl). Nicht nur die Nationalelf steht in diesen Tagen in einem wichtigen Turnier. Auch die Fußball-Mannschaft des Johannes-Falk-Haus hatte einige spannende Spiele zu bestehen. Sie erkämpfte sich beim 8. Landessportfest Fußball den 4. Platz.

Traditionelles Einlaufen: Mit bunten Wimpeln, Fahnen und viel Applaus werden die Spieler des Johannes-Falk-Hauses aus Hiddenhausen auf dem Sportplatz der Diakonischen Stiftung Wittekindshof begrüßt. Sie wurden in der Pokalrunde Vierter. Foto: Jaqueline Patzer

Ausgetragen wurde das Landessportfest in Bad Oeynhausen-Volmerdingsen. 13 Mannschaften aus verschiedenen Förderschulen für geistige Entwicklung aus dem gesamten Regierungsbezirk Detmold waren auf den Sportplatz der Diakonischen Stiftung Wittekindshof gekommen, um den begehrten Wanderpokal zu gewinnen. Mit nach Hause nehmen konnte ihn am Ende des zweitägigen Turniers die Schule am Niedermühlenhof aus Bielefeld.

Weite Anreise

Alle zwei Jahre findet das Turnier auf dem Sportplatz am Wiehengebirge statt und viele der vertretenen Schulen nehmen für die Teilnahme eine weite Anreise in Kauf – etwa aus Warburg, Paderborn oder Gütersloh. Gespielt wird in gemischten Teams mit Schülerinnen und Schülern unterschiedlichen Alters. »Jeder kann sich so mit seinen individuellen Fähigkeiten einbringen. Fußball verbindet, Fußball stiftet Freundschaften«, betonte Bürgermeister Achim Wilmsmeier in seiner Begrüßungsrede.

Das Johannes-Falk-Haus war mit zehn Spielern im Alter von zwölf bis neunzehn Jahren und ebenso vielen Zuschauern angereist, die sie kräftig anfeuerten. »Seit der Termin feststand, war er für die Jungs der Fußball-AG das einzige Gesprächsthema, wenn sie mich trafen«, erzählt AG-Leiter und Sportlehrer Torsten Fischer. Das Training und das Engagement der Schüler zahlte sich aus. »Wir haben das beste Ergebnis erzielt, seit wir bei dem Turnier mitmachen«, freute sich Fischer.

Der Sieg alleine ist nicht alles

Am ersten Tag ging es um die Qualifikation zur Pokalrunde. Am zweiten Tag kämpften die ersten sieben Teams um die Wandertrophäe. Dabei erreichten die Hiddenhauser den vierten Platz. »Die Stimmung war das ganze Turnier über super, aber als wir am zweiten Tage in der Pokalrunde einige Spiele gewonnen haben, war sie natürlich besonders gut«, blickt Fischer zurück. »Dabei geht es nicht in erster Linie um den Sieg, sondern um den Spaß am Sport und die Fairness«, erklärt der Trainer. »Das Turnier war ein riesen Motivationsschub für die Teilnehmer«, urteilt er. Singend seien die Schüler danach im Bus zurück nach Hiddenhausen gefahren.

In der Platzierungsrunde, an der die sechs anderen Teams teilnahmen, hatte am Ende deutlich die Topehlen-Schule aus Lemgo vor der Schule Wittekindshof gesiegt. Doch auch die weiteren Teams seien hartnäckig in jeden Zweikampf gegangen, teilten die Organisatoren mit. Und es habe nicht eine gelbe oder rote Karte gegeben. Daran können sich die Profis in Russland ein Beispiel nehmen.

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