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Erste Charge für 2200 Personen – Terminvergabe im Kreis Herford noch nicht möglich

Viele Fragen zur Impfung

Kreis Herford

Seit Sonntag laufen wie berichtet die Corona-Schutzimpfungen. Zur Verfügung standen dafür zunächst 180 Impfdosen. Sie wurden an Bewohner und Personal in drei Altenheimen in Herford, Hiddenhausen und Löhne verimpft. In drei Wochen erfolgt dann die für den Vollschutz erforderliche zweite Impfung.

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Der Impfstart im Kreis Herford sorgt für viele Fragen bei den Bürgern. Foto: Frank Augstein

In den kommenden Tagen sollen weitere Lieferungen folgen, die dann schrittweise in den anderen Heimen im Kreis Herford verimpft werden. Die nächsten Impftermine werden voraussichtlich zum Jahreswechsel stattfinden. In der ersten Charge stehen Impfdosen für 2200 Personen (für die Erst- und Zweitimpfung) zur Verfügung.

In den kommenden Tagen sollen weitere Lieferungen folgen, die dann schrittweise in den anderen Heimen im Kreis Herford verimpft werden. Die nächsten Impfterminewerden voraussichtlich zum Jahreswechsel stattfinden. In der ersten Charge stehen Impfdosen für 2200 Personen (für die Erst- und Zweitimpfung) zur Verfügung. Nach den Alten- und Pflegeheimen folgen die Impfungen bei Personen mit höchster Priorität. Dazu gehören Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben oder Mitarbeiter von ambulanten Pflegediensten.

Beim Bürgertelefon des Kreises melden sich vermehrt Bürger mit der Frage, wann und wo sie einen Termin im Impfzentrum des Kreises vereinbaren können. Ein Termin für die Inbetriebnahme der Impfstraßen im Impfzentrum in Enger steht noch nicht fest. Eine Terminvergabe ist somit noch nicht möglich. Grundsätzlich wird die Kassenärztliche Vereinigung (KVWL) für die Terminvergabe zuständig sein.

Im Moment werden noch Einzelheiten rund um die Terminvergabe abgestimmt. „Unter anderem ist ein größeres Online-Portal in Arbeit“, sagt Dr. Hermann Lorenz, Bezirksstellenleiter Herford-Minden der KVWL. Die Kassenärztliche Vereinigung und der Kreis Herford werden die Bürger zum gegebenen Zeitpunkt über das genaue Vorgehen bei der Terminvergabe informieren. Vereinbart werden dann immer zwei Termine, die in einem Abstand von drei Wochen stattfinden.

„Das Impfzentrum in Enger wird auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein. Wir richten zudem eigene Haltestellen auf einer bereits bestehenden Buslinie ein. Zudem überlegen wir, wie wir nicht mobilen Personen eine Impfung ermöglichen können“, sagt Krisenstabsleiter Markus Altenhöner.

Die Zahl der mit dem Covid-19-Virus infizierten Menschen im Kreis Herford ist weiter hoch. Deshalb appellieren Landrat Jürgen Müller und die Bürgermeister der neun Kommunen mit Blick auf Silvester, die Kontaktbeschränkungen einzuhalten und größere Menschenansammlungen zu vermeiden. „Das ist unvermeidlich, um die Kapazitäten und die Mitarbeiter in den Krankenhäusern nicht zu überlasten“.

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