1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Hiddenhausen
  6. >
  7. Wahlkampf mit kurzen Filmen

  8. >

Hiddenhauser Bürgermeister: Andreas Hüffmann kandidiert für die SPD

Wahlkampf mit kurzen Filmen

Hiddenhausen (WB). Einstimmig ist Andreas Hüffmann (58) am Dienstagabend zum Bürgermeisterkandidaten der SPD gewählt worden. Er tritt bei der Kommunalwahl am 13. September an und will Nachfolger seines Parteifreundes Ulrich Rolfsmeyer werden. Außerdem haben bisher Ulrich Hempelmann (CDU) und Bernhard Weil (Grüne) ihre Kandidatur erklärt.

Annika Tismer

Gruppenbild mit Sicherheitsabstand: Einstimmig hat die Gemeindewahlkreiskonferenz Andreas Hüffmann nominiert (vordere Reihe, 2. von links). Foto: Annika Tismer

Bereits Anfang des Jahres hatten sich die Sozialdemokraten darauf verständigt, den geschäftsführenden Gesellschafter des Bielefelder Krankentransportunternehmens Biekra ins Rennen zu schicken. Am Dienstagabend dann wurde er im Zuge der Gemeindewahlkreiskonferenz offiziell gewählt – und das mit 26 von 26 möglichen Stimmen.

„Wir haben gute Kitas und Schulen”

Über dieses Ergebnis freute sich der Vater zweier Kinder ganz besonders: „Das ist ein unglaublich gutes Zeichen. Es ist schön, zu wissen, dass alle hinter mir stehen“, sagte er. Nun freue er sich riesig auf den Wahlkampf und das Team, welches ihn dabei unterstützen wird. Sein Motto dabei: „Ich möchte den Menschen zuhören, aus den Bedürfnissen Konzepte erarbeiten und diese anschließend umsetzen.“

Dabei sei es ihm wichtig, Bewährtes zu erhalten und bei Bedarf weiter auszubauen. „Die Welt hier in Hiddenhausen ist in Ordnung. Wir haben zwar keinen Louvre und auch keinen Eiffelturm, aber die ärztliche Versorgung ist gesichert. Wir haben gute Kitas und Schulen und erfolgreiche Projekte wie ‚Jung kauft alt‘“, sagte er.

Das alles solle so bleiben, gleichzeitig sollen aber auch Themen wie der Öffentliche Nahverkehr oder der Klimaschutz in den Fokus rücken. „Erneuerbare Energien sind wichtig, sie sollten aber nicht da entstehen, wo sie belasten“, erklärte er. Bei diesem, aber auch bei allen anderen wichtigen Themen sei deshalb seine Devise: „Ich möchte mit den Menschen ins Gespräch kommen und hören, was ihnen wichtig ist und wo ihre Wünsche, aber auch Sorgen sind.“

Ein wichtiges Thema sei für ihn darüber hinaus die Unterstützung der Vereinsarbeit. „Ich denke, am Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr kann man sehen, wie wichtig das Ehrenamt ist“, sagte er.

Viele Menschen erreichen

In den kommenden Wochen würden er und sein Team die Themen für die Wahl nun noch konkretisieren. Schon jetzt wurden in dem Zusammenhang kleine Filme gedreht, weitere sollen folgen. „Wir wollen durch die Nutzung solcher Medien gerade in der von Corona geprägten Zeit möglichst viele Menschen erreichen“, sagte er. In den kommenden Wochen sollen die Filme daher online verbreitet werden.

Ganz aus der politischen Arbeit zurückziehen wird sich aber auch Ulrich Rolfsmeyer nicht. Er wurde einstimmig zum Kandidaten der Ortsteile Oetinghausen, Hiddenhausen und Lippinghausen für die Kreistagswahl gewählt. Sein Huckepackkandidat ist Lucas Althoff. Für die Ortsteile Eilshausen, Sundern und Schweicheln-Bermbeck wurde ebenfalls einstimmig Olaf Craney gewählt, sein Huckepackkandidat ist Mark Schmidtpott.

Direktbewerber

Gewählt wurden auch die Direktbewerber für die Ratswahl: Lippinghausen I: Henrik Franke, Lippinghausen II: Monika Schwannecke (Huckepackkandidat Andreas Schröder), Eilshausen I: Hans-Ulrich Läge, Eilshausen II: Bernd Niestradt, Eilshausen III: Julian Pühnse, Schweicheln Bermbeck I: Mark Schmidtpott, Schweicheln Bernbeck II: Curistiane Möller-Bach, Schweicheln Bermbeck III Carsten Nennasse, Schweicheln Bermbeck IV: Hussien Khedr, Hiddenhausen I: Eva Hellmann, Hiddenhausen II: Thorsten Feldherr, Oetinghausen I: Brigitte Düsediekerbäumer, Oetinghausen II: Angelika Tharun, Oetinghausen III: Nick Stank, Sunder I: Andreas Torkler, Sundern II: Malek Nohman. Für die Liste für den Integrationsrat wurden gewählt: Hussien Khedr, Shakila Ghulami, Merwan Omar, Rawan Hamak, Malek Nohman, Angelika Rieke, Olaf Craney und Katja Heyde.

Startseite
ANZEIGE