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Das Trio Mellon gastiert im Park von Gut Hiddenhausen

Wanderer zwischen den Musik-Welten

Hiddenhausen (WB). Die Benefizreihe im Kleinen Park von Gut Hiddenhausen geht am Sonntag zu Ende. Für Günter Scheding, der den Kontakt zu den Musikern hergestellt hat, war sie auch hinsichtlich der Besucherzahlen ein Erfolg: „Mit so vielen Interessierten hatte ich nicht gerechnet.“

Hartmut Horstmann

Thomas Knobloch, Elke Silber und Ortwin Eversmeyer (von links) sind am Sonntag im Park von Gut Hiddenhausen zu erleben. Sie präsentieren Weltmusik mit Wurzeln im Jazz und Folk.

Weltmusik und Jazz

Am Sonntag, 30. August, erleben die Besucher eine Premiere. Zwar gibt es die Formation Mellon bereits seit geraumer Zeit, doch sind die Musiker in der aktuellen Besetzung noch nie aufgetreten. Scheding kennt die Akteure schon lange und verspricht eine „spannende Mischung aus Weltmusik und Jazz“. Es handelt sich überwiegend um eigene Songs des in Petershagen lebenden Komponisten/Gitarristen Thomas Knobloch – eine Art „Mellonscher Weltkosmos“. Tiefgründig, lyrisch, träumerisch entführe sie zuweilen in die Welt der Feen und Elfen, heißt es in der Ankündigung.

In Hiddenhausen wird Mellon als Trio auftreten. Thomas Knobloch, die Sängerin Elke Silber und als Gastmusiker Ortwin Eversmeyer aus Löhne (Saxophon und Flöte). Über die Herforderin Elke Silber heißt es: „Sie ist stilistisch unglaublich vielfältig, verbindet und gestaltet souverän Jazz, Tango, Chanson und Folk.“

Publikum spendet

Das Konzert im Kleinen Park (Café Alte Werkstatt) beginnt um 15 Uhr. Es gelten die Coronabestimmungen, zu denen unter anderem die namentliche Erfassung zählt. Diese Vorgaben machen es im Nachhinein auch möglich, die Besucherzahl genau zu bestimmen. So seien bei Bad Temper Joe immerhin 120 Zuhörer gewesen, so Scheding. Bei den beiden anderen Konzerten sei man auf etwa 80 gekommen. Für die Veranstalter war das Neuland – denn niemand wusste, wie sich die coronabedingte Kulturpause auswirken würde. Der Museumsbereich zum Beispiel startete insgesamt sehr verhalten.

Daher ist Günter Scheding, der als Presbyter auch Erfahrungen mit Kirchenkonzerten hat, mit den Zahlen sehr zufrieden. Gleiches gilt für die Musiker. Da sie unter den Coronaauflagen besonders leiden, erhalten sie das Geld, welches das Publikum zu spenden bereit ist. Und die musikbeseelten Zuhörer ließen sich offenbar nicht lumpen.

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