Mirjam Bibi stellt das „Kommunale Integrationsmanagement“ in Hiddenhausen vor – Betreuung mit Case-Managern

Wie klappt‘s mit der Integration?

Hiddenhausen (WB)

Das Land Nordrhein-Westfalen etabliert das sogenannte „Kommunale Integrationsmanagement“, um ein flächendeckendes Beratungsangebot für neu zugewanderte Migranten gewährleisten zu können. Die Leiterin des Kommunalen Integrationszentrums im Kreis Herford, Mirjam Bibi, hat den Sachstand im Hiddenhauser Integrationsrat erläutert.

Sonja Töbing

Gut ein Drittel aller Menschen im Kreis Herford haben eine Zuwanderungsgeschichte. Das „Kommunale Integrationsmanagement“ nimmt sie in den Blick. Foto: Stefan Rampfel

„2018 betrug der Anteil der Menschen mit Zuwanderungsgeschichte 34,8 Prozent an der Gesamtbevölkerung im Kreis Herford“, sagte Mirjam Bibi. Im Vergleich zu anderen Kommunen in Ostwestfalen-Lippe weise der Kreis Herford nach der Stadt Bielefeld einen Anteil der Menschen mit Migrationshintergrund in der zweithöchsten Kategorie (30,8 bis 35,9 Prozent) auf. „Die Erwerbstätigenquote im Jahr 2018 lag bei Menschen mit Zuwanderungsgeschichte im Kreis Herford bei 64,6 Prozent und bei Menschen ohne Zuwanderungsgeschichte bei 78,4 Prozent“, so Bibi.

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