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Mangelnde Sprachkenntnisse und wenig Geld: Flüchtling Mohammed Nasipours Probleme beim Renovieren eine Wohnung

Zerfetzte Tapeten, rausgerissene Steckdosen

Hiddenhausen (WB)

Abdol-Razzag Nasipour ist 2018 aus dem Iran nach Deutschland geflüchtet. Seit 2019 lebt er in Hiddenhausen. Familie und Freunde nennen ihn Mohammed, weil das in seiner Landessprache einfacher auszusprechen ist. Dafür, dass er coronabedingt kaum Sprachkurse besuchen konnte, spricht er inzwischen beachtlich gut Deutsch.

Karin Koteras-Pietsch

Foto: privat

Und dennoch stößt er immer wieder an Grenzen. Zum Beispiel in den vergangenen Wochen bei der Renovierung seiner neuen Wohnung. Seit dem Lockdown im Dezember waren alle Baumärkte geschlossen. Hier war Click-and-Collect, also im Internet bestellen und im Markt abholen, eigentlich eine gute Sache. Aber was, wenn man gar nicht weiß, wie die Dinge auf Deutsch heißen, die man gern bestellen möchte? „Ich muss doch in einen Laden und schauen, was ich brauche“, sagt der 32-Jährige.

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