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Schweichelner Schützen küren einen neuen König und laden zur Feier in den Wald

Zweitlängste Regentschaft geht zu Ende

Hiddenhausen

Die Schweichelner Schützen feiern am kommenden Wochenende, 16./17. Juli, ihr Schützenfest und laden alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu ein. Gefeiert wird wie immer auf der Lichtung im Schweichelner Wald in der Nähe des Sportplatzes.

Der Hofstaat um das Königspaar Gerald II. Laker und Sylvia III. Laker hat coronabedingt die zweitlängste Amtszeit in der Geschichte der Schweichelner Schützen hinter sich. Drei Jahre hatten sie das Amt inne. Foto: Schützen Schweicheln

Die Feierlichkeiten beginnen am Samstagabend um 18 Uhr mit dem Empfang der Gastvereine und der anschließenden Königsparade. Erwartet werden die Schützen aus Hiddenhausen, Eilshausen, Oetinghausen und Mennighüffen, die in diesem Jahr mit Jörg Will den Kreisschützenkönig stellen. Danach darf bis zum nächsten Morgen ausgiebig gefeiert werden.

Am Sonntag geht es dann um 12 Uhr mit dem Schießen auf den Hochadler zur Ermittlung des neuen Regenten weiter. Im Anschluss erfolgt die Proklamation des neuen Hofstaates. Damit endet dann die zweitlängste Amtszeit eines Schweichelner Königspaares in der Geschichte des Vereins. König Gerald II. Laker, Königin Sylvia III. Laker und ihr Team waren coronabedingt drei Jahre im Amt. Nur Ernst I. Hache und Paula I. Bartling waren bedingt durch den Zweiten Weltkrieg von 1939 bis 1952 noch länger die Majestäten des Vereins. König Gerald II. Laker bleibt nach der Abdankung noch die Würde und Kette des Gemeindekönigs.

Verzicht auf Feuerwerk oder Lichtershow

Das Schützenfest besteht in diesem Jahr wieder aus viel Bewährten, aber auch einigen Neuerungen. Wie immer gibt es Herforder Pils, Fisch von Heitmann und Bratwurst von Schuster. Neu ist, dass es kein großes Zelt gibt, sondern mehrere kleine und größere Pavillonzelte. Durch diese kleine Zeltstadt soll ein dauerhafter Luftaustausch gewährleistet werden, weil jedes Zelt an mindestens einer größeren Seite offen ist. „Da bei den Planungen für das Fest der weitere Verlauf der Pandemie nur schwer einzuschätzen war, erschien uns das als die beste Lösung“, teilt Thorsten Schröder, Pressewart der Schweichelner Schützen, mit.

Auf ein Feuerwerk oder eine Lichtershow wird verzichtet. Die Schützen möchten so einen kleinen Beitrag zur Verringerung der Schadstoffbelastung der Luft und zum Schutz der wildlebenden Tiere rund um den Festplatz leisten. „Wir hoffen, viele Gäste bei uns im schönsten Biergarten Schweichelns begrüßen zu können. Feiern sie mit uns unter altem Baumbestand und haben sie zwei tolle Tage. Parkplätze sind ausreichend vorhanden“, schreiben die Schweichelner Schützen in ihrer Ankündigung.

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