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Fünf Schwerverletzte und 100.000 Euro Schaden bei Unfall auf der B239 in Kirchlengern

Im Sekundenschlaf in den Gegenverkehr gefahren?

Kirchlengern

Fünf Menschen sind am Dienstagnachmittag bei einem Unfall auf der B239 in Kirchlengern schwer verletzt worden.

Die B239 gleicht am Dienstag einem Trümmerfeld. Foto: Kreispolizei Herford

Laut Polizei kam es gegen 17 Uhr zu dem Unfall, als ein 19-Jähriger aus Serbien mit seinem BMW X7 in Richtung Löhne unterwegs war. Mit ihm saßen insgesamt drei Personen in dem Auto. Etwa 300 Meter hinter der Einmündung der Fiemer Straße geriet der 19-Jährige mit seinem BMW in den Gegenverkehr. Nach ersten Ermittlungen der Polizei soll der Fahrer in Sekundenschlaf gefallen sein.

Der BMW stießt mit einem entgegenkommenden silberfarbenen Audi einer 26-Jährigen aus Bielefeld zusammen. Der BMW überschlug sich und flog gegen einen roten Hyundai. Der 53-jährige Fahrer des Hyundai aus Kirchlengern befand sich zum Unfallzeitpunkt direkt hinter der Audi-Fahrerin.

Durch diese Zusammenstöße wurde der BMW so stark beschädigt, dass aus dem Kofferraum Gegenstände, unter anderem Werkzeuge, herausflogen und noch den schwarzen Daimler eines 56-jährigen aus Kirchlengern beschädigten, der hinter dem Hyundai fuhr.

Durch den Unfall wurden alle drei Insassen des BMW, die Bielefelderin sowie der Hyundai-Fahrer aus Kirchlengern verletzt. Sie kamen mit Rettungswagen ins Krankenhaus.

Alle Fahrzeuge wurden durch den Unfall erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Sachschadens auf etwa 100.000 Euro. Während der Unfallaufnahme musste die B 239 für etwa eine Stunde voll gesperrt werden.

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