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175 neue Fälle bestätigt - Inzidenzwert steigt weiter an

Immer mehr Omikron-Fälle im Kreis Herford

Herford

Die Zahl der bestätigten Omikrom-Fälle im Kreis Herford nimmt stark zu. Das Gesundheitsamt des Kreises meldet am Freitag 175 neue Omikron-Fälle sowie insgesamt 220 neue Corona-Infektionen. Der Inzidenzwert steigt damit auf 435 an.

Im Kreis Herford sind nach Angaben der Kreisverwaltung im Vergleich zum Vortrag 220 neue Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 1768 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 22.228 infizierte Personen bekannt. Davon gelten 20.224 Personen als genesen.

Die Zahl aller bislang registrierten Omikron-Fälle liegt somit bei 846. Aktuell gibt es 175 neue Omikron-Fälle. In Ostwestfalen-Lippe sind 80 Prozent der neuen Corona-Infektionen auf die Omikron-Variante zurückzuführen.

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 236 Todesfälle, von denen 212 an Corona und 24 mit Covid verstorben sind. Situation in den Krankenhäusern Derzeit werden 26 Patientinnen und Patienten mit einer Covid-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt, davon werden acht Personen intensivmedizinisch behandelt, fünf davon sind beatmungspflichtig. Insgesamt befinden sich derzeit 40 Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes.

Der Inzidenzwert liegt bei 435,4. Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (330), Herford (552), Hiddenhausen (124), Löhne (286), Rödinghausen (56), Kirchlengern (119), Spenge (59), Enger (100) und Vlotho (142).

In der Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE) in Herford ist es zu einem Ausbruchsgeschehen gekommen. Nachdem vom Kreis-Gesundheitsamt eine Massentestung aller 560 Personen angeordnet wurde - darunter sowohl Geflüchtete als auch Mitarbeiter - sind bislang 37 Infektionen bekannt. Darunter sind auch fünf Omikron-Fälle. Da aber noch nicht alle Ergebnisse aus der Reihentestung vorliegen, muss mit einem weiteren Anstieg bei der Zahl der infizierten Personen gerechnet werden.

Es wurde ein Aufnahme- bzw. Zuweisungsstopp angeordnet. Über das weitere Vorgehen berät sich der Kreis Herford heute mit der Bezirksregierung Detmold.

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