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31 neue Corona-Fälle im Kreis Herford

Inzidenzwert steigt leicht auf 43,1

Kreis Herford

Im Kreis Herford sind seit Mittwoch 31 neue Corona-Fälle hinzugekommen. Aktuell sind 221 Personen infiziert. Insgesamt sind kreisweit bislang 13.397 Erkrankte  bekannt. Davon gelten 12.983 Personen als genesen. Der Inzidenzwert steigt leicht auf  43,1.

Die Gemeindeübersicht. Foto: Kreis Herford


Die aktuell infizierten Personen verteilen sich auf Bünde (33), Herford (73), Hiddenhausen (7), Löhne (37), Rödinghausen (2), Kirchlengern (11), Spenge (1), Enger (34) und Vlotho (23).

Insgesamt gibt es im Kreis Herford 192 Todesfälle, wobei 170 an  und 22 mit Corona gestorben sind.

Situation in den Krankenhäusern

Derzeit werden vier  Patienten mit einer Covid-19-Infektion stationär in den Krankenhäusern im Kreisgebiet behandelt. Insgesamt befinden sich drei Corona-Patienten mit Wohnsitz im Kreis Herford in stationärer Behandlung, teilweise allerdings in Krankenhäusern außerhalb des Kreisgebietes.

 Für wen bleiben Schnelltests kostenfrei?

Ab kommenden Montag, 11. Oktober, werden die Schnelltests bei den offiziellen Teststellen landesweit kostenpflichtig. Generell bedeutet das: Wer für die 3G-Regel eine Testbescheinigung braucht, muss diese bezahlen. Genaue Regelungen dazu hat das Land NRW in der neuen Corona-Test-und-Quarantäneverordnung getroffen.

Es gibt allerdings Personengruppen, die weiterhin Anspruch auf eine kostenlose Testung haben. Dazu zählen etwa asymptomatische Personen, die sich beispielsweise aufgrund ihres gesundheitlichen Zustandes oder Alters nicht haben impfen lassen können.

Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums haben diese Personengruppen weiterhin einen Anspruch auf kostenlose Schnelltests:

Kinder, die noch unter zwölf Jahre alt sind oder in den letzten drei Monaten vor der Testung zwölf geworden sind. Kinder und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren bis zum 31. Dezember, Personen, die aufgrund einer medizinischen Kontraindikation bzw. aus gesundheitlichen Gründen - insbesondere aufgrund einer Schwangerschaft im ersten Trimester - nicht gegen das Coronavirus geimpft werden können.

Diejenigen, für die zum Zeitpunkt der Testung eine medizinische Kontraindikation besteht oder bis zu drei Monate davor bestanden hat, müssen den Test nicht bezahlen. Stillende: Die Stiko hat die Impfung für diese Personengruppe am 10. September empfohlen. Wer also stillt oder vor dem 10. September ein Kind zur Welt gebracht hat, kann das kostenlose Angebot noch wahrnehmen. Es gilt eine Übergangsfrist von drei Monaten. Studierende aus dem Ausland, die an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind und mit einem in Deutschland nicht anerkannten Impfstoff geimpft wurden, können sich bis zum 31. Dezember kostenlos per Schnelltest testen lassen. Welche Impfstoffe in Deutschland zugelassen sind, finden Betroffene auf den Internetseiten des Paul-Ehrlich-Institutes (www.pei.de/impfstoffe/covid-19) Probanden, die an klinischen Studien zur Wirksamkeit von Impfstoffen gegen das Coronavirus teilnehmen oder in den letzten drei Monaten vor der Testung an solchen Studien teilgenommen haben. Mit Corona Infizierte sowie deren Kontaktpersonen können sich kostenlos testen lassen, wenn die Testung zur Beendigung der Absonderung erforderlich ist.

Was muss in der Teststelle vorgelegt werden?

Um das kostenfreie Testangebot weiterhin nutzen zu können, müssen sich die Betroffenen bei der Teststelle ausweisen. Dies geschieht durch Vorlage eines amtlichen Lichtbildausweises. Zusätzlich müssen sie nachweisen, dass sie zu einer der berechtigten Personengruppen gehören.

Wer aufgrund einer medizinischen Kontraindikation bzw. aus gesundheitlichen Gründen nicht geimpft werden kann, muss ein entsprechendes ärztliches Zeugnis vorlegen. Der Mutterpass gilt dabei als Nachweis einer Schwangerschaft und einer bestehenden Stillzeit.

Studierende, die einen in Deutschland nicht zugelassenen Impfstoff erhalten haben, müssen ihre Studienbescheinigung und den Impfausweis vorzeigen.

Teilnehmende an Impfwirksamkeitsstudien können sich von den für die Studie Verantwortlichen einen entsprechenden Nachweis ausstellen lassen.

Kontaktpersonen können entweder ihre Bescheinigung vom Arzt oder vom Gesundheitsamt vorzeigen oder die Corona-Warn-App des Robert Koch-Instituts nutzen. Dort müsste die Statusanzeige auf ein erhöhtes Risiko hinweisen.

Alle anderen Personengruppen müssen für ihren Schnelltest zahlen. Wie teuer der wird, legen die jeweiligen Teststellen selbst fest. Wo im Kreisgebiet getestet wird, finden Interessierte auf der Coronasonderseite des Kreieses Herford.  

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