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»Kultur im Forum« in Kirchlengern: Einladungen an Ehrenamtler und Kinder

Alles beim Alten und doch vieles neu

Kirchlengern (WB). »Wir haben wieder eine kunterbunte Mischung hinbekommen – klein und fein«, sagt Bürgermeister Rüdiger Meier mit Blick auf die neue Saison der Reihe »Kultur im Forum«.

Raphael Steffen

André Rasche (Volksbank), Thomas Beschorner (EWB), Petra Rullkötter, Martina Stallmann, Michael Höke, Jutta Kaminski (aufgeTischT) und Rüdiger Meier (von links) präsentieren das Programm für die kommende Kultur-im-Forum-Saison. Foto: Raphael Steffen

Acht Veranstaltungen werden zwischen Oktober und Mai angeboten. Die Organisation seitens der Gemeinde haben einmal mehr Martina Stallmann und Petra Rullkötter übernommen.

Meier blickt auch auf die abgelaufene Spielzeit: »Mit 770 Besuchern insgesamt kamen im Schnitt 96 pro Veranstaltung.« Da er den Auftrag zur Kulturpräsentation ernstnehme, dürfe man aber »nicht nur auf die Zahlen schielen«. Ausdrücklich bedankte er sich bei den Sponsoren: EWB, »aufgeTischT«, Pianohaus Werner und Volksbank. Filialleiter André Rasche: »Es ist super, dass die Reihe fortgeführt wird.«

Lesung zum Auftakt

Zum Auftakt liest am 13. Oktober Buchautor Peter Schultz aus »Wenn ich du wäre, wäre ich lieber ich«. Dabei handelt es sich um eine Zusammenstellung von Kolumnen des ehemaligen Fußballprofis Ansgar Brinkmann – alias »der weiße Brasilianer«. Brinkmann wird den Abend mit Anekdoten anreichern.

In der Vorweihnachtszeit wollen Sibylle Bertsch und Cosmin Boeru für einige besinnliche Momente sorgen: Am 19. November bieten sie ein Literaturkonzert, begleitet von einem 3-Gänge-Menü. »Das Programm hat Bertsch eigens für Kirchlengern zusammengestellt«, kündigt Rullkötter an, die »hohes Niveau« verspricht. Besonders sind Inhaber der Ehrenamtskarte eingeladen.

Das neue Jahr beginnt mit Kabarett-Terminen. Stefan Reusch, Moderator bei SWR3, bietet am 6. Januar einen satirischen Jahresrückblick. Die »Mindener Stichlinge« folgen am 20. Februar – »52 Jahre alt, aber noch frisch und bissig«, kommentiert Meier.

Auch Theateraufführungen dabei

»Max Rabe war gestern«, verkündet Sebastian Coors, der für den 4. März eine Musikcomedy namens »Salonlöwengebrüll« auf die Beine stellen wird. Dabei werden eigene Lieder im Stil der 1920er-Jahre mit Themen von heute gemixt.

Das Figurentheater »Hille Pupille« führt am 22. März das Stück »Eiskalte Zeiten« für die Drittklässler der Kirchlengeraner Grundschulen auf. Dabei sollen den Kindern gesellschaftliche Werte wie Zivilcourage vermittelt werden.

In der Vergangenheit besonders beliebt war das Winterstück der Theatergruppe des Heimatvereins Oberbauerschaft. Für die nächste Ausgabe (25. März 2018) sei das Stück noch unbekannt, so Stallmann. »Die plattdeutsche Sprache kommt langsam unter die Räder. Wir wollen sie hochhalten, so lange es geht«, sagt Meier.

Den Abschluss bildet am 15. Mai eine Lesung des Schauspielers Kai Helm aus »So zärtlich war Suleyken« von Siegfried Lenz. »Meine Faszination für Lenz bleibt«, bekennt Fachbereichsleiter Michael Höke. Die Lesung wird von Guido Jäger musikalisch begleitet.

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