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Zahl der Geburten von Eltern aus Rödinghausen gestiegen

Emma und Henry sind die beliebtesten Vornamen

Rödinghausen/Kirchlengern (WB/sal). Mit insgesamt 89 Geburten im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Neugeborenen von Eltern aus Rödinghausen im Vergleich zu 2018 um neun Kinder an. 32 Mädchen und 57 Jungen, die nun Bürger der Wiehengemeinde sind erblickten 2019 das Licht der Welt. „Besonders beliebt waren diesmal die Namen Emma und Henry“, sagt Standesbeamtin Michaela Klußmann.

89 Neugeborene gab es 2019 in Rödinghausen – das sind neun mehr als im Vorjahr. Foto: dpa

Ein Kind kam dabei tatsächlich in Rödinghausen zur Welt. „Da wir hier ja keine Geburtsklinik haben, ist das nur bei einer Hausgeburt möglich“, erklärt Klußmann. 2018 gab es keine Hausgeburt in Rödinghausen und 2017 waren es zwei. Die häufigsten Stellen, die Rödinghauserinnen für die Entbindung aufsuchen würden, seien die Kliniken in Melle, Herford oder Lübbecke, so die Standesbeamtin.

Die Zahl der Eheschließungen lag im gerade zu Ende gegangenen Jahr über der des Vorjahres. 46 Paare schlossen 2019 in Rödinghausen den Bund fürs Leben. 2018 gab es 30 neue Ehepaare und 2017 waren es 52. „Neben dem Trauzimmer im Haus des Gastes gibt es bei uns auch die Möglichkeit, sich in der Zeit von April bis Oktober im Haus Kilver oder zwischen Mai und September unter freiem Himmel im Atrium am Jugendgästehaus trauen zu lassen“, so Klußmann. Drei Paare entschlossen sich 2019 im Atrium zu heiraten, im Jahr zuvor gab es dort zwei Trauungen, 2017 eine. Das schöne und historische Ambiente im Haus Kilver wählten 2019 sieben Paare für ihre standesamtliche Hochzeit. Das waren genauso viele frisch vermählte Paare wie 2018 und zwei weniger als 2017.

Einwohnerzahl sinkt leicht

Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften wurden im vergangenen Jahr nicht mehr geschlossen, da die mit Einführung des Rechts auf gleichgeschlechtliche Ehe im Oktober 2017 nicht mehr zulässig sind. Umwandlungen von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften in gleichgeschlechtliche Ehen gab es 2019 in Rödinghausen nicht. In den beiden Vorjahren wandelte noch jeweils ein Paar seine Lebenspartnerschaft in eine Ehe um.

74 Menschen verstarben 2019 in Rödinghausen. Das sind zwei weniger als im Jahr 2018 und drei mehr als 2017. Die Gesamtzahl der Einwohner in der Wiehengemeinde verringerte sich geringfügig von 10.262 Menschen Ende 2018 auf 10.237 zum Jahreswechsel 2019/2020.

Blick nach Kirchlengern

Im Jahr 2019 wurden im Einwohnermeldeamt der Gemeinde Kirchlengern 133 (2018: 164) Kinder neu angemeldet, 63 Jungen und 70 Mädchen. „Wo diese Kinder geboren wurden, kann leider nicht elektronisch ausgewertet werden“, so Gemeindesprecherin Martina Stallmann auf Anfrage dieser Zeitung. Hausgeburten gab es im betrachteten Zeitraum in der Elsegemeinde keine.

Laut Stallmanns Angaben gab es im vergangenen Jahr in Kirchlengern zudem 83 Eheschließungen (2018: 87), davon zwei gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften: „46 Trauungen fanden im Herrenhaus in Stift Quernheim statt, 37 im Standesamt im Rathaus.“ Zudem habe es 2019 90 Sterbefälle in der Gemeinde gegeben, 2018 waren es 94. Leicht nach oben zeigt nach Angaben der Gemeindesprecherin die Entwicklung der Einwohnerzahlen in Kirchlengern: So lebten dort 2019 16.189 Menschen, 2018 waren noch 16.177 Einwohner gemeldet.

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