1. www.westfalen-blatt.de
  2. >
  3. Owl
  4. >
  5. Kirchlengern
  6. >
  7. Feuer im Hettich-Werk

  8. >

Galvanik-Betrieb in Berlin betroffen – Feuerwehr warnt Anwohner – Unternehmen aus Kirchlengern dankt Einsatzkräften

Feuer im Hettich-Werk

Berlin/Kirchlengern

Ein Feuer hat im Berliner Galvanik-Betrieb des Möbelbeschlägeherstellers Hettich großen Schaden angerichtet. Bei dem Brand in Berlin-Marienfelde entstand beißender Geruch. Die Feuerwehr bat Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten und gegebenenfalls die Klimaanlage auszuschalten. Der Rauch war ersten Erkenntnissen zufolge aber nicht gesundheitsgefährdend. Riesige Rauchwolken standen über der brennenden Halle.

wn

Als Ursache für den Brand wird nach erster Einschätzung ein technischer Defekt vermutet. Foto: imago

Der Brand konnte erst nach mehr als 15 Stunden von der Feuerwehr gelöscht werden. Von Donnerstagabend bis zum Freitag waren Hunderte Feuerwehrleute im Einsatz. Ein Mitarbeiter eines Energieversorgungsunternehmens wurde leicht verletzt. Die weiteren Arbeiten, die Analyse ausgetretener Chemikalien und das Ableiten des zum Teil giftigen Löschwassers dauerten am Freitag an.

Hettich hat seinen Sitz in Kirchlengern im Kreis Herford. Die Hettich Umformtechnik GmbH & Co. KG betreibt in Berlin auf etwa 18.000 Quadratmetern eine Stanzerei, eine Härterei und eine Galvanikanlage. In der vom Brand betroffenen, etwa 5000 Quadratmeter großen Galvanik werden Oberflächen für Möbelbeschlagskomponenten elektrochemisch mit Metallen überzogen. „Die Analyse der weiteren Auswirkungen auf den Geschäftsablauf hat gerade erst begonnen,“ teilte die Hettich-Zentrale mit Sitz in Kirchlengern am Freitag mit. Das Unternehmen suche aber bereits freie Galvanik-Kapazitäten. Hettich dankte am Abend allen Einsatzkräften.

Startseite