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Aqua Fun: Neubau des Freizeitbades in Kirchlengern liegt im Zeit- und Kostenrahmen – Eröffnung für den 2. November geplant

Im Januar wird Richtfest gefeiert

Kirchlengern (WB)

Im vergangenen Februar hat der Neubau des Freizeitbades Aqua Fun begonnen – und seitdem schreiten die Arbeiten an diesem Großprojekt zügig voran. Mit einem Investitionsvolumen von etwa 12,9 Millionen Euro handelt es sich um die größte Baumaßnahme in der Geschichte der Gemeinde Kirchlengern.

Hilko Raske

Dezember 2020: Das neue Gebäude hat Form angenommen. Im Januar soll Richtfest gefeiert werden. Foto: Hilko Raske

Den Startschuss gab der Abriss der alten Sauna. Bevor es dann richtig losgehen konnte, musste aber der Boden entsprechend vorbereitet werden. Immerhin liegt das Areal in der Elseaue, der Untergrund ist dementsprechend sandig. Für das neue Bad musste folglich der Boden bis in eine Tiefe von acht Metern stabilisiert werden, um für Tragfähigkeit zu sorgen. Wer im Sommer an der Baustelle entlang ging, fand eine riesige Grube vor. Im Juli konnte der Grundstein gelegt werden, eine Zeitkapsel für Nachwelt wurde angefertigt. Inzwischen allerdings hat das neue Gebäude deutliche Konturen bekommen. In den vergangenen zwei Monaten sind die Wände in die Höhe gewachsen, das Lehr- und Sportschwimmbecken wurden erfolgreich auf ihre Dichtigkeit geprüft.

Doch wie ist der aktuelle Stand der Dinge? Und wie geht es weiter? Das WESTFALEN-BLATT fragte bei Stefan Junkermann nach. Der Beigeordnete der Gemeinde Kirchlengern ist Projektleiter der Baumaßnahme.

„Alle Ausschreibungen für das Aqua Fun sind inzwischen gelaufen. Zum Schluss wurde der Auftrag für den Abbruch des alten Aqua-Fun-Gebäudes vergeben. Das Ergebnis ist für die Gemeinde deutlich günstiger als erwartet“, sagt Junkermann. Derzeit liege man sowohl im Zeit- als auch im Kostenrahmen. Damit es so bleibe, gebe es vom Generalplaner regelmäßig Kostenprognosen – „so wissen wir immer, in welche Richtung wir uns bewegen.“ Wer einen Blick auf die Fotos im Baustellen-Tagebuch der Gemeinde werfe, könne sehen, wie das Gebäude gewachsen sei. So sei der neue Umkleide- und Eingangsbereich schon mit einer Decke versehen.

Ein weiteres wichtiges Etappenziel werde man im Januar erreichen. Dann würden auf die Badehalle die Dachelemente kommen. Das sei normalerweise der Zeitpunkt, zu dem ein Richtfest gefeiert werden könnte. In Zeiten der Corona-Pandemie werde dieses aber sicherlich anders ausfallen als üblich. „Das wird ein ganz kleiner Festakt unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmenverordnung“, so der Projektleiter. Im Februar werde der Fensterbau starten. „Dadurch bekommt das neue Aqua Fun noch einmal ein ganz anderes Aussehen.“ Im März würden dann die Landschaftsbauer ihre Arbeit aufnehmen. „Für das komplette Areal liegt ein Pflanzplan vor, der im Zeichen der Biodiversität steht. Ein Schwerpunkt werden heimische Gehölze und Blühstauden sein“, informiert Junkermann. Zu diesem Zeitpunkt werde auch der Altbau abgerissen. Mitte März würden die Fliesenleger an den Start gehen – „die haben ordentlich zu tun.“ Im Juni werde der Hubboden eingebaut, der die Multifunktionalität des Bades gewährleiste, im Juli solle der Saunabereich eingebaut werden.

Wenn alles im Zeitplan bleibe, erfolge im Oktober der Probebetrieb. Die Eröffnung sei für den 2. November vorgesehen. Das neue Aqua Fun jedenfalls werde die Besucher begeistern, ist sich Junkermann sicher.

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