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Ende Januar hatte es schon einen Einbruch in Kirchlengern gegeben – Polizei bittet um Zeugenhinweise

Kupferkabel-Diebe schlagen erneut am Kraftwerk zu

Kirchlengern

Waren es dieselben Täter? Erneut haben Kriminelle vom Gelände des Westfalen-Weser-Kraftwerks in Kirchlengern rollenweise Kupferkabel geklaut. Der Wert der Beute geht in die Zehntausende. Erst vor einigen Wochen hatte es einen ganz ähnlichen Diebstahl gegeben.

Von Daniel Salmon

Erneut haben sich Unbekannte Zutritt zum umzäunten Gelände des Kraftwerks in Ortskern von Kirchlengern verschafft und dort gelagerte Rollen mit Kupferkabeln entwendet. Foto: Daniel Salmon

Wie Polizeisprecher Uwe Maser mitteilt, verschafften sich die Unbekannten in der Nacht auf vergangenen Freitag Zugang zu dem weitläufigen Grundstück des Energieversorgers mitten im Ortskern der Elsegemeinde. „Die Einbrecher nutzten dabei denselben Einstieg auf‘s Gelände wie bei der Tat vor etwa sechs Wochen“, berichtet der Beamte. Schon damals hatten die Täter wahrscheinlich in der Nacht auf einen Freitag – es war der 21. Januar dieses Jahres – zugeschlagen.

Die Diebe hatten seinerzeit einen Stabmattenzaun aufgetrennt, waren so auf das Areal des Kraftwerks gelangt. „Anschließend schlugen die Unbekannten ein Fenster ein und drangen in das Lager ein. Dort entwendeten sie etwa 1200 Meter blankes Kupferseil und 650 Meter verzinktes Kupferseil. Diese befanden sich auf mehreren Rollen, die auf einer Palette gelagert wurden“, hatte die Polizei Ende Januar mitgeteilt. Wert der gestohlenen Kabel damals: rund 35.000 Euro.

Diebe brauchten Spezialausrüstung

Auch im jüngsten Fall nutzten die Kupfer-Diebe nach Informationen der Polizei den Einstieg durch den Zaun, ließen vom Westfalen-Weser-Gelände mehrere dort gelagerte Rollen mit Kupferkabeln im Wert von mehreren zehntausend Euro mitgehen. „Eine Trommel mit Kabeln wiegt dabei etwa 400 Kilogramm. Der oder die Täter müssen mit speziellem Equipment für den Abtransport mehrerer Tonnen an Gewicht vorbereitet gewesen sein“, teilt Behördensprecher Maser mit.

Die Ermittlungen der Kripo in diesem Fall dauern an. Die Polizei prüft derzeit die Auswertung möglichen Videomaterials. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei Zeugen, die in der Nacht zu vergangenem Freitag, 4. März, in der Zeit zwischen 2 und 3 Uhr verdächtige Fahrzeuge oder Personen bemerkt haben, sich zu melden. Dies betrifft den engeren räumlichen Bereich des Betriebsgeländes und des angrenzenden Feldweges zum Rottkamp hin.

Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat der Polizei in Herford unter der Telefonnummer 05221/8880 entgegen.

Die Kripo fragt: Wer hat rund um das Kraftwerksgelände verdächtige Beobachtungen gemacht? Foto: Daniel Salmon
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